Zusammenschluss von Expanded Logistics mit dem deutschen Wettbewerber Ancla Logistik

D2C – direkte Verbraucher ohne Einzelhandelsumwandlungen – ist eine wichtige Sache im E-Commerce. Und damit auch der Verkaufskanal der Onlineshops funktioniert, braucht es Logistiker im Hintergrund. Zwei von ihnen, was bedeutet Logistik aus Österreich und Ancla Logistik aus Deutschland (bekannt als PackAngels) gaben heute ihre Fusion bekannt. Ziel ist es, „Europas größter Anbieter für D2C-Logistik“ zu werden – mit neun Standorten in fünf Ländern. Neben Deutschland und Österreich ist das Unternehmen nun auch in Frankreich, Großbritannien und den USA vertreten.

Nach außen hin werden den Kunden bekannte Marken beibehalten, im Hintergrund wird aber in den nächsten Wochen die IT-Infrastruktur in den Lagern zusammengefasst. Die Angebote werden als komplementär gesehen: Während sich Logsta aus Wiener Neustadt vor allem als kostengünstige Lösung für Start-ups und KMUs positioniert, muss sich Ancla Logistik zunehmend um höhere Volumina und komplexere Omnichannel-Angebote kümmern. Zusammen haben sie 1.000 Kunden, mehr als 600 Mitarbeiter an 9 Standorten und mehr als 4 Millionen Sendungen jährlich.

Was bedeutet Fusion auf Aktionärsebene? Konkret ist der Zusammenschluss von Logsta mit Ancla Logistik – dieser soll sich in der Plafondierung durch die 50/50-Aktionärsbeteiligung an beiden Unternehmen widerspiegeln – noch nicht im Handelsregister eingetragen. Im Ausland wurde betont, dass es sich um eine Fusion handelt. Demnach stehen die drei Logsta-Gründer Dominik Bieringer, Georg Weiß und Christoph Glatzl auf dem veröffentlichten Pressefoto auf Augenhöhe mit Ancla-Gründer Christoph Maas.

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Ancla für größere Größen, Logsta für kleinere Kunden

„Durch die Integration von Ancla und Logsta können wir unser Leistungsspektrum im Bereich Technik deutlich erweitern“, sagt Maas, Gründer der Ancla Logistik GmbH. „Wenn Kunden einen neuen Webshop oder andere Versanddienstleister integrieren wollen, dauert das künftig nur noch wenige Stunden.“ George Weiß von Logsta ergänzt: „Beide Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, auch kleinen professionellen Logistikmarken E-Services anbieten zu können.“ Während Anlca auch erfolgreich in Richtung hoher Volumina skaliert und damit komplexe Omnichannel-Anforderungen erfüllen kann, Die Stärke von Logsta liegt darin, durch innovative technische Lösungen die Anbindung von Shop und Auftragsabwicklung sehr schnell und einfach zu gestalten und somit auch für Startups und KMUs kostengünstig bereitzustellen.So können wir gemeinsam unsere Services deutlich erweitern und auf die individuellen Anforderungen der Kunden eingehen Alle Größen.”

Logsta ist in Österreich seit der Gründung im Jahr 2017 als E-Commerce-Logistikunternehmen bekannt, das über Round2 Capital Millionenfinanzierungen für weiteres Wachstum im Jahr 2021 eingesammelt hat. Zuletzt wurde es als „Soonicorn“ gehandelt – also als Unternehmen, das bis zu 1 Milliarde Euro wert sein kann. Besonders wichtig ist die direkte Anbindung an Shop-Systeme wie WooCommerce, Shopify oder Amazon, um die Logistik von Onlineshop-Betreibern übernehmen zu können. Im Zusammenschluss mit Ancla Logistik wurden bereits 35 Webshops und ERP-Systeme sowie „alle marktgängigen Frachtdienstleister“ integriert.

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