Wolodymyr Selenskyj: „Die globale Sicherheitsarchitektur hat nicht funktioniert“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den ukrainischen Krieg in eine Reihe internationaler Konflikte eingeordnet und die globale Sicherheitsarchitektur als unzureichend kritisiert. Schlagzeilen machen derzeit die Konflikte auf dem Balkan, in Taiwan und im Kaukasus. Kritisiert auch Altkanzler Gerhard Schröder

„Die Architektur der globalen Sicherheit hat nicht funktioniert“, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache.

Lassen Sie Russlands Missbrauch verschwinden

Selenskyj warf Russland erneut vor, mit seinem Angriffskrieg gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Das Problem ist, dass die Welt Russland lange mit diesen Missbräuchen davongekommen ist – sei es die Annexion der Krim oder der Abschuss einer Boeing über dem Donbass.

Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie zerbrechlich die Freiheit ist. Sie könne nur durch kollektives Handeln geschützt werden, forderte Selenskyj, und damit das auf Dauer funktioniere, brauche es eine wirksame globale Sicherheitsarchitektur, die dafür sorge, dass kein Land erneut Terrorismus gegen ein anderes Land einsetzen könne.

Verzögerung bei der Lösung des Streits

Gleichzeitig warf er Russland vor, Verhandlungsbereitschaft nur vorzutäuschen. Wenn Russland wirklich an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert ist, wird es jetzt nicht mehr Reserven in der Südukraine mobilisieren.

Selinsky kritisierte in diesem Zusammenhang Gerhard Schröder, der Russland nach seiner Reise nach Moskau als verhandlungsbereit dargestellt habe. „Es ist widerlich, wenn die ehemaligen Führer mächtiger Länder mit europäischen Werten für Russland arbeiten, das gegen diese Werte kämpft“, sagte Selenskyj.

Zelenskyy unterstützt China

Laut einem chinesischen Zeitungsbericht fordert Selenskyj China auf, seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf Russland zu nutzen, um den Krieg zu beenden. „Es ist ein sehr mächtiges Land. China hat eine starke Wirtschaft. (…) So kann es Russland politisch und wirtschaftlich beeinflussen. Außerdem ist China ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen“, wurde der Ukrainer zitiert South China Morning Post wie gesagt. Wie die Chefs sagen. Er sucht nach einer Gelegenheit, “direkt” mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu sprechen.

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