Wochenstart: Froots – Private Banking für Alle

Wie kommt ein kleines Start-up mit nur einer Idee und ohne einen Cent als Investor an einen der erfahrensten Banker des Landes? „Er hat mich gerade angerufen“, sagt Andreas Treichl, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Erste Group und seit 2019 Aufsichtsratsvorsitzender der Erste Stiftung, der Hauptaktionärin der Erste Group. Es handelt sich dabei um David Mayer HeinschMitgründer und Geschäftsführer des Wiener Startups Froots mit derzeit zwölf Mitarbeitern.

Froots (froots.io) – Der Name leitet sich von “Finanzwurzeln” ab – er hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere die jüngere Generation dazu zu bewegen, langfristig Kapital anzuhäufen. Ein Thema, das Treichl schon immer sehr am Herzen lag – so wichtig, dass nach einigen Gesprächen mit Mayer-Heinisch und seinen Kollegen Mitgründer Dirk van Wassener Sie ist mit zehn Prozent an der Lifetree Asset Management GmbH beteiligt, die die Froots Company betreibt.

Kennengelernt haben sich die beiden Gründer während ihres MBA-Studiums in Madrid, wo sie die Idee zu Froots entwickelten. „Ich habe in meiner vorherigen Tätigkeit gesehen, dass die Methodik der quantitativen Aktienanalyse so effizient gestaltet werden kann, dass man jedem die Chance geben kann, sinnvoll in die Zukunft zu investieren“, sagt Mayer-Heinich, 36, Absolventin der WU in Wien. Er arbeitete zunächst bei der RBI und dann in einer deutschen Fondsboutique als Fondsmanager. „Wir wollen ein starkes, langfristiges Unternehmen aufbauen, das Kunden hilft, ein langfristiges finanzielles Polster für die Zukunft aufzubauen.“ Deshalb suchte man schon früh nach langfristigen Partnern statt nach kurzfristigen Venture-Capital-Fonds wie Andreas Treichl, Georg Kapsch, CEO der Kapsch Group, oder Adam Lessing, Vorstandsmitglied der österreichischen LGT Bank. „Froots verschafft jedem einen smarten Zugang zum Kapitalmarkt, Private Banking sozusagen für alle“, fasst Van Wassener das Konzept zusammen.

Private Banking ab 150 Euro

ab Monatliche Beträge von 150 EUR oder eine Ersteinzahlung von 3.000 EURdu bist dort. Ein eigens entwickelter Algorithmus investiert Kapital je nach gewünschter Laufzeit und bevorzugtem Risiko in ETFs, Aktien, Anleihen und Gold. Das Portfoliomanagement-Team nimmt bei Bedarf auch alle zwei Wochen individuelle Anpassungen vor. Je näher ein Anleger seinem finanziellen Ziel kommt, desto eher wechselt er zu risikoarmen Anlagen. Die Kosten für den Anleger betragen zunächst ein Prozent des investierten Vermögens – und das ist alles gedeckt. Das ist im Marktvergleich absichtlich zu günstig, um die Einstiegshürde so einfach und niedrig wie möglich zu gestalten.

Wir wollen ein starkes und langfristiges Unternehmen aufbauen, das Kunden hilft, ein langfristiges finanzielles Polster für die Zukunft aufzubauen

Der durchschnittliche Anlagehorizont der ersten paar hundert Kunden seit Anfang Oktober beträgt 18 Jahre. „Unsere Kunden haben erkannt, dass ihre Vollkaskoversicherung am Ende ist“, freut sich Mayer-Heinisch. Die meisten Anleger sind zwischen 30 und 45 Jahre alt und investieren monatlich zwischen 200 € und 100.000 € als Einmalanlage. Überhaupt verwaltet Froots bereits „ein paar hundert Millionen Euro, und unser Marketing steht erst am Anfang“.

Sparringspartner Andreas Treichl

Allerdings soll Treichl nicht Teil der künftigen Marketingstrategie sein. „Ich bin Investor, Sparringspartner und kein Marketinginstrument für Froots“, beteuert Letzterer. „Sein Rat ist ein unglaublicher Beitrag für uns“, versichert Mayer-Heinsch, „seine Erfahrung und Vision öffnen unseren Geist für alles, was wir erreichen können.“

In gewisser Weise ist Treichls Handschrift auch in der Strategie der Froots erkennbar. „Wir konzentrieren uns auf den in Ländern wie Österreich stark unterrepräsentierten Teil des Finanzmarktes, den Aktienmarkt“, erklärt Treichl. “Es ist ein Kulturwandel, denn in Österreich hört man seit Jahrzehnten, der Kapitalmarkt sei spekulativ und etwas nur für Vermögende. Das ist völlig falsch und sehr ungesund. Denn über einen langen Zeitraum wird am Kapitalmarkt investiert.” waren schon immer besser als Zinsen oder andere Produkte. “.

Eine Überzeugung, die von den Gründern geteilt wird. Dies gilt natürlich nicht nur für Österreich. „Wir denken, dass es viel größer ist”, schmunzelt Mayer-Heinsch, der innerhalb von zwei Jahren 50.000 bis 60.000 Kunden anstrebt und in vier bis fünf Jahren die Gewinnschwelle erreicht. „Wir wollen mittelfristig eine europäische Story werden”, schmunzelt Mayer-Heinsch. Ein Projekt, das von Treichl voll unterstützt wird: „Froots sind sehr günstig für die Kunden, also müssen sie groß sein, um erfolgreich zu sein.“


Der Artikel ist Trend. PREMIUM-Version aufgenommen am 8. Juli 2022.

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