Voglauer/Blimlinger Einladung zum Nationalen Gedenktag der im Nationalsozialismus verfolgten und getöteten Zigeuner und Sinti

Grünen anlässlich des Internationalen Gedenktages 2. August für die rasche Umsetzung des Lösungsvorschlags und die Errichtung einer zentralen Gedenkstätte

Wien Während des Holocaust wurden im Deutschen Reich etwa 500.000 Zigeuner, Romnia, Sinti und Sintis ermordet, darunter etwa 10.000 aus Österreich. Während der NS-Zeit wurden Roma und Sinti als „Zigeuner“ oder „Asoziale“ verfolgt und systematisch ermordet. Vor 1938 lebten in Österreich etwa 11.000 bis 12.000 Zigeuner, Romnia, Sinti und Sintis, überwiegend im Burgenland. “Leider gibt es in Österreich immer noch keine nationale Umsetzung des Europäischen Holocaust-Gedenktages am 2. August. Nationale Gedenktage sind ein großzügiger und wichtiger Teil der Erinnerungskultur. Damit einher geht die Anerkennung und Verurteilung von Pragmus.” – das Roma-Wort für den europäischen Roma-Völkermord im Nationalsozialismus.“ Die Sprecherin der Grünen, Olga Vogelauer, betonte, dass dies nicht nur für die Opfer des Roma-Völkermords und ihre Angehörigen, sondern auch für das österreichische Selbstverständnis von großer Bedeutung sei .”

Als Gedenktag wurde bewusst der 2. August gewählt: In einer Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden bei der Auflösung der Abteilung B II mindestens 3.000 Zigeuner, Romnia, Sinti und Sintis, darunter auch Männer, getötet. e, das sogenannte “Zigeunerlager”. Frauen und Kinder, die im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet wurden.

Bereits vor 1938 waren Roma und Sinti sowie die Jenicher in Österreich einer weit verbreiteten Diskriminierung ausgesetzt. Die österreichischen Behörden erfassten die Fälle von Roma, Romnia, Sinti und Sinti aus rassischen Gründen in einer Akte namens „Zigeunerdossier“, die dann die Grundlage für die Verfolgung und Vernichtung von Roma, Roma, Sinti und Sinti bildete. Um das Bewusstsein der Bevölkerung für „poragomos“, was auf Romani „auffressen“ oder „zerstören“ bedeutet, zu schärfen, ist es notwendig, an öffentlichen Orten zu klären und zu kennzeichnen. “Bis heute werden Roma und Sinti diskriminiert und missbraucht. Roma und Sinti müssen endlich als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft anerkannt werden, auch hier in Österreich”, sieht Voglauer aktuellen Handlungsbedarf.

Auch nach 1945 hatten es Rome, Romnia, Centi und Centez schwer. Viele Jahre lang wurden ihnen Opferbetreuungszahlungen verweigert und Entschädigungen wurden zurückgehalten. Sie wurden weiterhin von den österreichischen Behörden diskriminiert und schikaniert. Erst nach der Anerkennung als Volksgruppe 1993 wurde es einfacher und besser. “Die Geschichte der Roma und Sinti in Österreich ist eine von Schikanen, Diskriminierungen, Verfolgungen und schließlich Vernichtungen während des Nationalsozialismus. Die wenigen Überlebenden wurden nach 1945 weiter diskriminiert und mussten lange warten, bis sie als Opfer anerkannt wurden. Deshalb ist die Einführung eines bundesweiten Gedenktages und die Errichtung eines Mahnmals am Standort Meine Mitte dringend erforderlich“, fasst die Sprecherin der Grünen-Jubiläumsfeier, Eva Plemlinger, zusammen.

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