Tennis: Kitzbühel war für Misulic erst der Anfang

In seinen fünf Matches auf dem Zentralplatz in Kitz hinterließ der Steiermark nur den Eindruck, dass sein Erfolg ein Strohfeuer war. Glaubt Misolek, dass er stetig aufsteigt?

“Nichts ist garantiert, aber ich versuche jeden Tag mit meinem Team mein Bestes zu geben, um dieses Niveau zu erreichen. Es gibt noch viel zu lernen, sowohl in den Bereichen Mental und Fitness als auch im Tennis. Es gibt noch viel Arbeit.” vor mir. Aber ich weiß, dass ich das kann.”

Erst im Kitz-Finale hörte das Lügen auf

Das Tennismärchen von Philip Misulic bei der ATP Tour in Kitzbühel endete erst im Endspiel. Die Steiermark gewann am Samstag das Halbfinale, verlor dann aber im Endspiel gegen den Spanier Roberto Bautista Agut in zwei Sätzen.

unvergessliches Turnier

Das Turnier in Kitzbühel wird er jedenfalls noch lange nicht vergessen. “Ich wusste, dass es hier in Kitz immer viel Unterstützung von den Zuschauern gibt. Ich bin sehr froh, fünf Spiele vor so einem Publikum gespielt zu haben. Sie haben mir im Viertelfinale und Halbfinale viel Kraft gegeben.” .“

Kraft schöpft er auch aus seinem Team: Das ist in Kroatien, wo er oft in Zagreb trainiert, und Ante Andric, sein Tour-Coach Lorenz Fink und ein weiterer kroatischer Fitness-Coach. Darüber hinaus steht ihm der ehemalige Top Ten Österreichs und ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer als Berater zur Seite.

Unterstützung durch Melzer

“Mit Jürgen bin ich jederzeit in Kontakt. Er kennt fast jeden Spieler auf der Tour und kann mir bei der Taktik helfen. Ich bin sehr froh, Jürgen an meiner Seite zu haben. Ich habe großes Vertrauen, dass er mir in der Zukunft sehr helfen kann.” Zukunft.”

Auch über die sozialen Netzwerke erntete Melzer, der nicht in Kitzbühel war, großen Zuspruch. “Willkommen auf der großen Bühne! Was war das für eine Woche! Harte Arbeit zahlt sich aus und ich bin sehr glücklich, Teil dieses Teams zu sein.” Neben Zagreb trainiert er auch in seiner Heimatstadt Graz.

Falsche Überraschungen Sondertrainer

Fink kannte den ÖTV-Aufsteiger vor einigen Jahren. „Ich habe Philipp als Teenager nach Erding in die Bundesliga geholt“, erinnerte sich Fink im APA-Interview. Noch ein Spieler, Misolek, der 16 Jahre alt war, traf beim Steiermark-Turnier und verlor. “Nach meinem Studium hat mich Philip gefragt, ob ich in seinem Trainerteam sein möchte, das war im Juni letzten Jahres. Im September 2021 sind wir gemeinsam zur ersten Meisterschaft gefahren.”

Geba / Mario Böhner

Vor einigen Jahren stand Missoulik-Trainer Fink noch selbst auf dem Platz

Fink ist eigentlich Fitnesstrainer (auch beim Volleyball-Bundesligisten VBC Weiz), hat aber auch einen soliden Tennishintergrund. Er ist Tourcoach und teilt Reisen mit Andric. Wie überrascht ist Fink vom Auftritt seines Stiefsohns? “Wir wussten, dass er mit guten Leistungen für Furore sorgen kann. Das hat er letztes Jahr beim Challenger in Tulln gezeigt, als er Marco Cecchinato besiegte”, erinnert sich Styria. „Aber du kannst natürlich nicht glauben, dass es so auf die Erde trifft.“

„Alles ist ein großer Prozess“

Vink beschreibt Misolic als einen sehr ruhigen, „bodenständigen Menschen“. “Er genießt Tennis und liebt, was er tut.” Natürlich sieht Fink auch genügend Möglichkeiten, Misolic weiterzuentwickeln. “Außerhalb des Feldes gibt es noch Dinge, auch im Fitnessbereich. Das Ganze ist ein großer Betrieb.”

Neben seiner beeindruckenden Rückhand sieht Fink die Stärke von Misolic in einem so jungen Alter als zusätzlichen Vorteil. “Am Ende hat er sich nur gegen Hanfmann entschieden. Seine größte Stärke ist definitiv sein Kopf.”

Nächste Herausforderung: Hartplatz

Nach einer Pause von wenigen Tagen wechselt der neue österreichische Tennismeister in den Untergrund. Von seinem Lieblingsbelag Sand bis hin zu Hartplätzen. Misolic bereitet sich auf die Qualifikation für die US Open vor.

“Ich fühle mich auf Sand wohler, weil ich dort mehr spiele als andere. Aber viele sagen, dass ich auch einen Hartplatz habe. Im Moment fühle ich mich auf Hartplatz nicht ganz sicher.” Im nächsten Level muss er sein Spiel an den meistbenutzten Untergrund der Runde anpassen.

ATP-250-Meisterschaften in Kitzbühel

(Österreich 597.900 Euro Sand)

das Ende:
Roberto Bautista Agut (ESP/3) Philipp Missolek (AUT) 6:2 6:2
Halbfinalrunden:
Roberto Bautista Agut (ESP/3) Albert Ramos-Vinolas (ESP/5) 6:3 7:6 (7/3)
Philipp Missolek (AUT) Yannick Hanfmann (Deutschland) 6:2 2:6 7:6 (7/4)
Viertelfinaltafel:
Albert Ramos-Vinolas (ESP/5) Pedro Martínez (ESP/7) 6:4 6:2
Roberto Bautista Agut (ESP/3) Jerry Lehika (CZE) 4:6 7:5 7:5
Philipp Missolek (AUT) Dusan Lajović (SRB) 2:6 7:6 (7/5) 6:3
Yannick Hanfmann (Deutschland) Dominik Tim (AUT) 6:4 3:6 6:4

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