Tencent auf dem Weg zum Greifen?

08.04.2022 um 17:45 Uhr
Telefon Andreas Link
Ist Tencent auf dem Weg, Ubisoft zu übernehmen? Schon länger gab es Berichte, dass Ubisoft ein Übernahmekandidat sei und nun soll Tencent seinen Anteil erhöhen wollen. Dies könnte der erste Schritt zur Kontrolle des französischen Verlags sein.

Es sieht nicht so aus, als wäre die Marktkonsolidierung in der Glücksspielbranche noch nicht abgeschlossen. Nach großen Zukäufen von Microsoft, Sony und der Embracer Group wird Tencent nun wieder von den Medien diskutiert. Einem Reuters-Bericht zufolge will das Unternehmen seinen Anteil an Ubisoft deutlich erhöhen. Tencent besitzt bereits 5 % der Anteile an Ubisoft, dessen Hauptaktionär mit rund 13,5 % der Anteile die Familie um CEO Yves Guillemot bleibt; Mittlerweile befindet sich die Mehrzahl der Blätter im Free-Floating-Modus.

Der Verlag mit französischen Wurzeln ist seit langem ein Übernahmekandidat in der Gerüchteküche. Bloomberg veröffentlichte im April einen Bericht und zuvor hatte Ubisoft bereits gesagt, dass die Bücher für eine mögliche Übernahme oder größere Investition vorbereitet würden. „Das Unternehmen wird angesichts des niedrigen Aktienkurses und der anhaltenden Herstellungsschwierigkeiten irgendwann an jemanden verkauft werden.“

Laut Bloomberg ist Ubisoft ein Übernahmekandidat

Seitdem wurde unter anderem Skull & Bones gezeigt, und es ist ein laufendes Projekt Die Spieler sind von der Präsentation nicht vollständig überzeugt. Vor allem in Anbetracht der langen Entwicklungszeit, die angeblich schwierig war und womöglich den einen oder anderen neu startet. Dies sowie einige andere vielversprechende Projekte trugen das ganze Jahr über nicht dazu bei, den Aktienkurs zu steigern. Die Dinge waren unter Kontrolle, bis die Nachricht von Tencent kam; Dann zog der Zyklus aufgrund des Reuters-Berichts an.

Das Unternehmen sagte im April, dass “mehrere Private-Equity-Firmen, darunter Blackstone und KKR & Co., sich mit dem französischen Geschäft befasst haben”. Tencent kann es auch zurückziehen. Angeblich boten sie etwa 100 Euro pro Aktie. Wer heute noch auf knapp 50 Euro kommt, kann bei Erfolg verdoppeln. Im Mai gab Guillemot bekannt, Übernahmeangebote ernst zu nehmen. Das war ungewöhnlich, denn zuvor hatte Ubisoft immer so gut es ging gegen feindliche Übernahmen gekämpft. Fünf Prozent von Tencent sollen damals mit der Bekämpfung von Vivendi beauftragt worden sein. Auch Electronic Arts hat angeblich jahrelang an Ubisoft geschnüffelt, ob ernsthaft oder nicht.

diese: Reuters

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