Teile eines abgestürzten Flugzeugs in den Alpen entdeckt

Auf dem Aletschgletscher in der Schweiz sind Fragmente eines abgestürzten Flugzeugs entdeckt worden. Um welches Flugzeug es sich handelt, ist noch unklar.

Bei einer Gletscherfahrt vom Jungfraujoch nach Concordiaut hat ein Bergführer am vergangenen Dienstag Teile eines Flugzeugwracks entdeckt. Laut Concordiaut-Ranger Stephen Gavner stieß der Mann aufgrund einer neuen Straße auf Trümmer. Gavner war am Freitag selbst vor Ort und hat Fotos gemacht. “Wir wissen nicht, ob die Trümmer unter dem Eis liegen oder nur mit Schnee bedeckt sind”, sagt er, “die Teile sind in einem Umkreis von 200 Metern verstreut.” Das Wrack eines kleinen Flugzeugs wurde durch schmelzendes Eis freigelegt.

Pilotenfehler

Nun hat die Kantonspolizei Wallis ein Wrack gemeldet. Gemäss ersten Abklärungen stürzte am 30. Juni 1968 eine Piper-Cherokee mit dem Kennzeichen HB-OYL südlich des Jungfraujochs über dem Aletschgletscher ab. Die drei Häftlinge starben, berichtete die NZZ damals. An Bord waren der Chefarzt des Zürcher Spitals, sein Sohn und ein Sekundarlehrer. Die Maschine war in Kloten gestartet. Riga flog die Leichen der Opfer nach Lauterbrunnen. Ursache des Absturzes soll ein Pilotenfehler gewesen sein.

Der legendäre zeitgenössische Ty-Rover-Pilot erwähnte in einer Broschüre, wie er zum Tatort gerufen wurde. Und sie landeten 100 Meter vom Wrack entfernt: “Das havarierte Flugzeug steckte tief im weichen Schnee in einem Winkel von 45 Grad, der Motor unter der Oberfläche.” Er habe kein Recht zu kritisieren und wolle nicht spekulieren, so Rover weiter. Jeder macht Fehler, aber Menschen mögen keine „Fehler“.

Hubschraubertransport erst ab den 1960er Jahren

Dass Wrackteile jemals gefunden werden konnten, sprach auch für einen uralten Unfall: Luftfahrtexperte Peter Brucchi sagt: „Helikopter, mit denen Trümmer beseitigt werden konnten, gab es erst seit den 1960er oder 1970er Jahren.“ Davor war es sehr schwierig, Flugzeugteile zu beschaffen aus unwegsamen Gebieten. im Tal.”

Laut Polizei ist nun eine Rettungsaktion geplant und wird schnellstmöglich angegangen. Die Polizei schrieb, dass es möglich ist, dass die Gletscher mehr Schutt freisetzen, weil die Gletscher im Sommer schmelzen. „Wir werden gebeten, das Wrack zu lokalisieren und der nächsten Polizeidienststelle zu melden, aber berühren Sie es nicht, da Verletzungsgefahr besteht“, fügte er hinzu.

Nav-Konto DR Zeit05.08.2022, 16:01| Gesetz: 05.08.2022, 18:18

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