Sommerurlaub in Europa: aktuelle Coronavirus-Kennzahlen für Länder – Coronavirus Wien


Die Zeit strenger Corona-Regelungen ist in den meisten europäischen Ländern vorbei.
© AP Photo / Emilio Morenatti

Trotz steigender Corona-Zahlen gibt es in Europa derzeit kaum Corona-Maßnahmen. Was Sie bei der Einreise, Maskenpflicht, Quarantäne etc. im Sommerurlaub beachten sollten, lesen Sie hier.

Der Sommerurlaub naht – und damit auch wieder die Frage nach den Corona-Bestimmungen, die bei der Einreise in diverse Urlaubsländer gelten.

Ein Blick in andere europäische Länder zeigt: Trotz oft steigender Fallzahlen wurden die Corona-Maßnahmen weitgehend aufgehoben. Es gibt jedoch noch einige Regeln zu beachten.

Corona-Maßnahmen gibt es in beliebten Urlaubsländern kaum

Dänemark Es war eines der ersten Länder in Europa, das im Februar von allen Corona-Beschränkungen befreit wurde. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Das Leben in der bei Deutschen sehr beliebten Hauptstadt Kopenhagen an der dänischen Nordseeküste und in anderen Landesteilen fühlt sich völlig frei von Einschränkungen an, Corona-Anzeichen sind fast vollständig verschwunden aus dem öffentlichen Bild. Der dänische Gesundheitsminister Magnus Heonick bestätigte kürzlich unter anderem mit Blick auf anstehende Festivals, dass von einer Änderung im Sommer keine Rede sei. Vereinzelt ziehen jedoch bereits dunkle Wolken auf: Die Zahl der Neuinfektionen in dem skandinavischen Land ist erstmals seit Monaten wieder gestiegen, vor allem durch die Ausbreitung der omicron-Subvariante BA.5.

Frankreich Auch sie hat eine steigende Zahl von Fällen gemeldet, aber die Wiedereinführung von Schutzmaßnahmen wurde noch nicht diskutiert. Vollständig geimpfte Personen können mit dem entsprechenden Führer nach Frankreich einreisen. In Deutschland entfällt beispielsweise der seit langem vorgeschriebene digitale Impfpass für den Besuch von Veranstaltungen oder Restaurants. Die Maskenpflicht, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, wurde abgeschafft.

auch in Großbritannien Urlauber können diesen Sommer wieder ohne Maske Bus fahren und trainieren. Es besteht auch keine Verpflichtung, Patienten zu testen und zu isolieren. Sie können jetzt mit Corona ungehindert einreisen – Einreiseformulare oder Impfnachweise werden nicht mehr benötigt. Noch uneindeutiger ist das Land nun, wie es zu der Krankheit gekommen ist: Die täglich gemeldeten Zahlen spiegeln nicht mehr den tatsächlichen Ansteckungsprozess wider. Ein besseres Bild vermittelt der Wochenbericht des Landesamtes für Statistik, das regelmäßig eine Stichprobe der Bevölkerung testet. Demnach hat sich in der vergangenen Woche (Stand 17. Juni) in England 1 von 50 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, in Schottland ist bis zu 1 von 35 infiziert.

in Schweiz Die Zahl der Infektionen steigt deutlich, zuletzt lag sie bei 46 Prozent im Vergleich zu vor einer Woche. Aber alle vorbeugenden Maßnahmen wurden aufgehoben. Im ganzen Land finden Musikfestivals mit Tausenden von Besuchern statt, und es gibt derzeit keine Diskussion über die neuen Beschränkungen. Es gibt kein genaues Bild der aktuellen Situation in der Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit meldet die Zahl der Coronavirus-Fälle nur einmal pro Woche. Am Dienstag gab es einen Anstieg der laborbestätigten Fälle um mehr als 46 Prozent bekannt, aber die Zahlen beziehen sich auf das, was in der Woche vom 6. Juni passiert ist. Zudem gehen Experten von einer hohen Dunkelziffer aus, weil sich viele Menschen nicht mehr testen lassen, selbst wenn sie Symptome entwickeln.

auch in Italien Inzwischen sind fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben, das Anmeldeformular entfällt. An Grenzen oder beim Betreten von Hotels, Restaurants, Bars, Diskotheken, Museen oder Behörden sind keine Impf- oder Rücknahmebescheinigungen mehr erforderlich. Die EU-Zertifizierung sollte nur in Einrichtungen des Gesundheitswesens, also vorrangig Krankenhäusern, erfolgen. Masken müssen nur in öffentlichen Bussen, U-Bahnen und Zügen getragen werden. Allerdings ist die Zahl der Infektionen zuletzt leicht gestiegen.

Spanien: Corona War da was? In einem beliebten Urlaubsland ist das Virus derzeit kein Problem. Es gibt keine COVID-19-Anforderungen mehr für die Ein- und Ausreise in die Europäische Union und den Schengen-Raum. Auch Infizierte müssen nicht mehr getestet werden und müssen nichts melden oder sich gar selbst isolieren. Die alten Schutzregeln gelten nur für Menschen mit Vorerkrankungen oder die über 60 Jahre alt sind. Daher gibt es für die über 60-Jährigen nur ein Sieben-Tage-Vorkommen. Es sind 300. Von der Pandemie bleibt nur noch die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

im Nachbarland Portugal Etwas angespannter ist dagegen der Fall Corona. Das 7-Tage-Vorkommen liegt derzeit bei etwa 1150, zeigt aber einen Abwärtstrend (letzte Woche um 1600). Corona-Maßnahmen wurden nicht weitgehend aufgegeben. Bei der Einreise gilt weiterhin die 3-G-Regel, Urlauber müssen also nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Wie in Spanien gilt auch in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Es gibt keine weiteren Einschränkungen.

Griechenland Er hat die Corona-Maßnahmen zum Start der Sommersaison Anfang Juni weitgehend abgesagt. Es besteht keine Maskenpflicht mehr – Ausnahmen sind der öffentliche Nahverkehr, Taxis, Binnenfähren und Krankenhäuser. Touristen müssen bei der Einreise keinen Impfnachweis mehr vorlegen. Die Aufhebung dieser Maßnahmen muss bis spätestens 15. September getestet werden.

Die Zahl der Corona-Neuerkrankungen ist gestiegen der Truthahn auf niedrigem Niveau angesiedelt. Derzeit werden jede Woche etwa 7.500 Fälle gemeldet. Es wird jedoch von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. Alle Einreiseverfahren für die Türkei wurden Anfang Juni aufgehoben – es konnten keine Impfnachweise und kein PCR-Test nachgewiesen werden. Die Maskenpflicht entfällt.

In dem Holland Corona ist fast vollständig aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Keine Masken mehr, kein Impf- oder Testnachweis, keine Anmeldung mehr in Museen und keine Abstandspflicht mehr. Es gibt auch keine Einreisebeschränkungen mehr. Vor allem aber sorgen die neuen Omikron-Varianten für eine Sommerwelle: Die Infektionszahlen sind zuletzt wieder stark gestiegen. Mehr als 26.000 Fälle in einer Woche, 70 Prozent mehr als in der Vorwoche. Da Tests nicht mehr obligatorisch sind, rechnen die Behörden mit weiteren Fällen und rechnen mit einem weiteren Anstieg. Es sind jedoch keine vorbeugenden Maßnahmen geplant. Die Regierung fordert jedoch die Einhaltung von Grundregeln wie: Hände waschen, Abstand halten und gut lüften. Die Verletzten müssen zu Hause bleiben.

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