Sommerkino – Filmbeginn in Widhoven: Der Regisseur gab einen Einblick

In 17 Tagen einen 90-minütigen Spielfilm drehen, bei dem man als Regisseur und Schauspieler vor der Kamera steht – Regisseur Karl Leopold Furtwängler erklärte seine Arbeitsweise am Freitagabend beim Sommerkino-Start Waidhofen im Stadtpark im vergangenen Jahr.

Bevor sein Film Half-Man’s World auf der Leinwand gezeigt wurde, warf er in einem Interview mit Bürgermeister Joseph Ramharter einen Blick hinter die Kulissen, wie ein Low-Budget-Film gedreht wurde.

Die Grundidee zum Film kam Furtwigler, als es 2009 in seiner Heimatstadt Nöchling (Mostviertel, Kreis Melk) zu einer Trinkwasserkrise kam, als Fäkalkeime das Wasser verseuchten und damit nicht trinkbar waren.

In den folgenden fünf bis sechs Jahren hat Furtwängler zu diesem Ereignis eine Tragikomödie geschrieben, in der die beiden Freunde Richard (Karl Leopold Furtwängler) und Severin (Gerhard Haubenberger) das Verschwinden des Leiters der Wassergenossenschaft erklären wollen.

Beide Charaktere haben Lebensausfälle – weil Richard keinen Kredit bekommt, muss er seinen Traum, ein Bestattungsinstitut zu führen, aufgeben und Essen für Gastwirt Louis (Joseph Hader) ausliefern. Severin versucht trotz fehlender Ausbildung als Arbeitsloser bei einem Sozialunternehmen über die Runden zu kommen.

Eine lange Suche nach einem Autofilm

Der Film wurde 2017 unter Beteiligung einer großen Anzahl von Freiwilligen und Laiendarstellern gedreht. “Man muss die Kamera, den Ton, die Montage bezahlen, und man kommt nicht drum herum, aber für andere war es ein Hobby”, erklärte Furtwängler. Kaufte einen speziellen Citroen für den Film. “So ein Auto wollte ich haben, zuerst habe ich eins in Österreich gefunden, aber ohne Mustergutachten. Der Besitzer sagte, er kenne jemanden mit einem Mustergutachten eines baugleichen gekündigten Autos, … Sie wissen schon, was los ist. In der.” Am Ende habe ich in Deutschland gefunden, wonach ich gesucht habe“, erklärte der Regisseur.

Auch er selbst wagte den einen oder anderen Stunt vor laufender Kamera, darunter das Klettern vom Balkon.

Eigentlich sollte der Film 2020 erscheinen, doch Corona verzögerte die Fertigstellung etwas – Furtwängler nahm sich die Zeit, das Tape fertigzustellen.

Das Ergebnis war beeindruckend, mit raffinierten Charakteren, absurdem Sinn für Humor und Verweisen auf das Leben in einer ländlichen Gemeinde und all ihren Begleitern.

Auch Heidemaria und Bianca Stark gewannen Tickets: Im Bild mit Karl Leopold Furtwängler und Ulrike Ramharter.

Bild:
Michael Schwab


NÖN hat Lose für das Sommerkino gewonnen – die glücklichen Gewinner waren Gabriel Negescher und Andrea Lotter sowie Heidemaria und Bianca Stark.

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