Schwere Gefechte bei Donezk in der Ostukraine

Berichten zufolge brachen in der Nacht zum Donnerstag Kämpfe um das Dorf Pesky westlich des ehemaligen Flughafens Donezk aus. Die Separatisten haben bereits über jahrelang umstrittene Positionen berichtet. Diese Berichte können jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

Ukrainischen Quellen zufolge sind die südwestlich von Donezk gelegenen Städte Marjinka und Krasnohorivka kürzlich schwer beschossen worden. Außerdem wurde das Stadtzentrum von Avdiivka bombardiert. Die Bemühungen scheinen zu funktionieren, um Donezk zu entlasten. Zuletzt wurde die Industriestadt mehrfach von ukrainischer Artillerie beschossen.

Russische Streitkräfte versuchen auch weiterhin, den Verteidigungsring um die Region Slowjansk-Kramatorsk in der Region Donezk zu sprengen. Nach Angaben des Generalstabs gehen die Kämpfe im Südosten des Verkehrsknotenpunkts Bakhmut weiter.

Gleichzeitig setzte Russland seine Raketenangriffe auf ukrainische Großstädte in anderen Regionen fort. Vier Raketen fielen in der Nacht auf die nördliche Stadt Charkiw. Im Süden war das Regionalzentrum Mykolajiw erneut Ziel russischer Angriffe. Dort wurden nach vorläufigen Angaben mehrere Häuser beschädigt, es gab aber keine Toten oder Verletzten.

Eine Woche nach dem verheerenden Angriff auf ein Kriegsgefangenenlager in der Ostukraine kündigte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, die Eröffnung einer Untersuchung an. Guterres sagte am Mittwoch (Ortszeit) in New York, die Vereinten Nationen hätten Anfragen sowohl aus Russland als auch aus der Ukraine erhalten. Er sei nicht „ermächtigt, strafrechtliche Ermittlungen durchzuführen“, könne aber einen Ermittlungsauftrag einleiten. Die Vorbereitungen liefen.

Bei einem Angriff auf ein Konzentrationslager im ostukrainischen Olenivka sind vor rund einer Woche Dutzende ukrainische Kriegsgefangene getötet worden. Der Standort liegt in der Nähe der Stadt Donezk in einem von russischen Soldaten und pro-russischen Kämpfern kontrollierten Gebiet. Russischen Quellen zufolge ist in der vergangenen Freitagnacht eine Rakete in der Gefängnisbaracke gelandet. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte später die Namen von 50 getöteten und mehr als 70 verwundeten Gefangenen.

Moskau und Kiew machen sich gegenseitig für den Anschlag verantwortlich. Allerdings hat die internationale Forschung ihr Gewicht vor allem auf russischer Seite. So schrieb beispielsweise das American Institute for the Studies of War (ISW) kürzlich: „ISW geht davon aus, dass russische Streitkräfte für den Tod von 53 ukrainischen Kriegsgefangenen verantwortlich waren.“

Zweifel an der russischen Version werden dadurch geschürt, dass es keine Zeugen für den angeblichen Anflug der ukrainischen Rakete gibt. Außerdem wurden offenbar nur Gefangene verletzt und keine russischen oder pro-russischen Wachen getroffen. Auch Satellitenbilder zeigen vergleichsweise geringe Schäden am Gebäudekomplex – was laut US-Experten darauf hindeuten könnte, dass im Inneren der Kaserne Brand- oder Sprengstoff explodiert sein könnte.

Generalsekretär Jens Stoltenberg wirft Russland mit dem Krieg in der Ukraine einen “Angriff auf die bestehende Weltordnung” vor. “Es ist in unserem Interesse, dass eine solche aggressive Politik nicht funktioniert”, sagte Stoltenberg in einer Rede in seiner Heimat Norwegen. Russland sollte den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen. Es ist die gefährlichste Situation in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Stoltenberg bekräftigt die defensive Entschlossenheit der NATO. Wenn Russlands Präsident Wladimir Putin ähnlich gegen ein Nato-Land vorgeht, wird das gesamte Bündnis reagieren.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschlimmert sich die gesundheitliche Notlage in der Ukraine. In diesem Jahr gab es nach eigenen Angaben 434 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Land. Laut Weltgesundheitsorganisation ist dies mehr als die Hälfte der 615 weltweit gemeldeten Angriffe. Die Ermüdung des Personals, die verstärkte Bombardierung von Gesundheitseinrichtungen und der bevorstehende Winter haben die Befürchtung aufkommen lassen, dass sich die Situation weiter verschlechtern könnte. Menschen in Gebieten, die aufgrund der anhaltenden Kämpfe nicht zugänglich sind, sind am stärksten gefährdet. Dazu gehörten die östliche Donbass-Region und Cherson im Süden des Landes.

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