Salzburg, Laske und Storm forderten, sich fernzuhalten

Nach dem verlorenen Auftaktspiel bei Sturm Graz steht Serienmeister Salzburg erstmals seit zwei Jahren nicht mehr an der Tabellenspitze der Bundesliga. Am Samstag wollen die Mozartstädter gegen den TSV Hartberg (19.30 Uhr/Live Sky) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Um 17:00 Uhr trifft Sturm Graz auf die schlagkräftigen „Vikings“ des SV Ried in Oberösterreich, während der LASK in der Kärntner Lavanttal Arena auf den WAC trifft.

„Wir haben das Spiel analysiert, die Fehler ausgeräumt und werden daraus die richtigen Lehren ziehen“, sagte Salzburg-Trainer Matthias Giseli vor dem Gastspiel am Hartberg. Dass sein Klub nach dem 1:2 in Graz nicht an der Tabellenspitze steht, soll sich nach seinem Geschmack schnellstmöglich wieder ändern. Der Deutsche erklärte: „Nach der Niederlage geraten wir sicherlich nicht in Panik oder werden zu Machern, aber wir arbeiten wie gewohnt weiter.“

Nach dem 1:2-Rückstand bei der WSG Tirol hoffen auch die Hartberger auf einen Leistungsschub. “Wir dachten, wir wären weiter weg”, sagte Trainer Klaus Schmidt, “Wattiners hat uns die Grenzen aufgezeigt.” Das Spiel gegen Salzburg ist in jedem Fall ein „Prämienspiel“, aber es besteht immer Hoffnung auf eine Überraschung.

Am Samstag besuchen die Grazer einen ihrer Lieblingsgegner, den SV Ried. Zuletzt gab es sechs Ligasiege und ein Unentschieden gegen Invertler, aber die Pokalniederlage im Herbst, ein guter Saisonstart und die Stärke der Vikings sollten Warnung genug sein. „Ryders Spiel wirkt gut durchdacht und geplant. Für mich haben sie definitiv das Zeug, zu überraschen und sich für die Meistergruppe zu qualifizieren“, sagte Sturm-Coach Christian Elzer voller Respekt vor den Spielern der Oberösterreicher.

Reed beendete seine Serie von acht Spielen ohne Sieg am vergangenen Wochenende mit einem 1:0-Sieg über Aufsteiger Austria Lustenau, der aber nicht ganz überzeugen konnte. Deshalb fordert Christian Heinel eine Aufstockung. Der SVR-Trainer erklärte: „Wir müssen gegen Sturm Graz wieder aggressiver werden und wieder Sicherheit am Ball finden. Wenn wir zurückstehen, haben wir gegen Sturm Graz keine Chance.“

WAC und LASK sind nach zwei Runden noch ungeschlagen – diesen Trend wollen beide natürlich am Samstag im Kopf-an-Kopf-Duell in der Lavanttal Arena fortsetzen. Die Kärntner stehen vor ihren Fans etwas mehr unter Druck, müssen sie doch nach drei Pflichtspiel-Remis in Folge inklusive der Europapokal-Enttäuschung endlich voll schreiben. Wydad-Trainer Robin Dutt erklärte: „Der LASK hat dank seines neuen Trainers eine neue Persönlichkeit, aber wir wollen trotzdem alles geben, um zu Hause zu gewinnen.“

Auf der anderen Seite erwischte Linz mit einem 3:1-Sieg gegen Austria Klagenfurt und einem 1:1-Unentschieden außerhalb von Austria Wien einen besseren Start. „Wir hatten einen starken Saisonstart und sind auf einem guten Weg – daran wollen wir in Wolfsberg anknüpfen“, sagte Trainer Dietmar Köhbauer. Der Rabatt bringt jedoch viel Qualität mit sich. “Das haben sie in den vergangenen Jahren immer wieder und mit großer Konsequenz bewiesen. Wir werden auswärts vor allem körperlich alles geben müssen”, sagte der Burgenländer. Unter seiner Führung spielen die Linzer erstmals gegen den WAC.

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