Revolutioniere den Weltcup im Biathlon – Biathlon

Im Biathlon-Weltcup gibt es viele Neuerungen. © AFP / Marco Bertorello

Der Internationale Biathlonverband (IBU) hat vor Beginn der neuen Saison einige Regeländerungen vorgenommen. Auf der Konferenz in Salzburg beschloss der Vorstandsausschuss Änderungen bei der Punktevergabe, Weltmeisterschaften, Preisgeldern und der allgemeinen Ausgestaltung des Weltcups.

Dementsprechend fließen die Ergebnisse der Weltmeisterschaften nicht mehr in die Gesamtwertung des Weltcups ein. Die verteilten Weltcuppunkte gelten zu Beginn der Saison 2022/2023 noch nicht. Zudem werde es ab dem kommenden Winter keine vernachlässigten Ergebnisse mehr geben, teilte die International Transport Association am Dienstag nach ihrer Vorstandssitzung in Salzburg mit.

Damit werden künftig alle Rennen im Kampf um die große Kristallkugel berücksichtigt. Zu diesem Zweck wird das Gesamtwertungs- und Ranglisten-Disziplin-Wertungssystem modifiziert, um den Abstand zwischen den besten Finishern zu vergrößern und sicherzustellen, dass Athleten, die Rennen aufgrund von Krankheit verpassen, immer noch eine Chance haben, die Führung zu übernehmen. Den Weltcup-Stopp bewusst ausfallen zu lassen, um sich auf ein großes Event vorzubereiten, wie es bisher so üblich ist, wäre nicht so einfach, um eng um die große Kristallkugel zu kämpfen.

Betroffen sind die Top 6 der Einzelrennen. Künftig gibt es 90 statt 60 Punkte zu gewinnen. Die folgenden Bewertungen wurden auf 75, 60, 50, 45 und 40 Punkte (zuvor 54, 48, 43, 40 und 38) revidiert. Infolgedessen wird dem Gewinn der Weltmeisterschaft mehr Gewicht beigemessen.

Die Preisgeldverteilung wird ausgeweitet

Zudem werden die Preisgelder für den Weltcup und den IBU Cup so angepasst, dass der Kreis der Begünstigten in der ersten Stufe bis 2024 erweitert wird. In der zweiten Stufe von 2024 bis 2026 werden die Zahlungen an die besten Skijäger erfolgen dann erhöht werden.

Fachleute müssen sich an Innovationen anpassen. © AFP / PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Auch die WTA meldete personelle Neuigkeiten: IRU-Generalsekretär Niklas Carlson ist von seinem Posten zurückgetreten. Der Schwede, der diese Position seit September 2019 innehat, wird den Weltverband noch bis Ende September unterstützen. Die ehemalige deutsche Sportlerin Daniel Böhm wurde mit sofortiger Wirkung zum Direktor für Sport und Veranstaltungen der FIA ernannt.

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