Rapid Challenge Vienna in der Conference League gegen Neftchi Baku – Soccer


Rapid Wien in Baku gegen Neftci und Hitze für einen guten Start
© Ma

Rapid Wien steht in der dritten Runde der ACC-Qualifikation in Aserbaidschan vor der nächsten Aufgabe: Das Team von Ferdinand Feldhofer will sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel gegen Neftchi Baku verschaffen.

Das weiße Team hatte in der zweiten Qualifikationsrunde Plicia Gdansk verdrängt (0:0,2:1). Und Neftsi, der nach der 0:2-Niederlage auswärts Aris Limassol mit 3:0 zu Hause besiegte, gilt als möglicher Anwärter. Doch Feldhofer warnte vor dem Team aus Baku. “Das sind Gegner, die ganz anders sind als Danzig, sie haben individuell hervorragende Spieler, besonders die Legion of Warriors.”

Rapid Wien Studentin in Baku

Vor dem Match sprach der RapidWien-Coach von einem „großen Heimvorteil“ der Aserbaidschaner, den Limassol bereits zu spüren bekam. „Es geht auch um Druck auf Flug, Platz, Fans und Temperaturen“, sagte Feldhofer, dem auch die zweistündige Zeitverschiebung und die hohe Luftfeuchtigkeit in Baku auffielen. Obwohl es um 21 Uhr Ortszeit losgeht, werden immer noch Temperaturen um die 30 Grad erwartet. “Ich hoffe, da wir schon einige Hitzeschlachten hinter uns haben, trifft uns die Feuchtigkeit nicht mehr so.”

Feldhofer erwartet in jedem Fall eine außergewöhnliche Herausforderung für sein Team. “Es wird sehr wichtig sein, sich über die gesamte Saison an unsere Leistung zu erinnern und sich körperlich und mental vorzubereiten und nicht wie Limassol nach 30 Minuten auszubrechen.” Ganz wichtig war, dass sich einige Stammspieler am Sonntag in Klagenfurt schonen. Neunmal stehen Leistungsträger wie Guido Burgstaller und Marco Grüll gegen den aserbaidschanischen Meister wieder in der Startelf.

Rapid will gegen Niftsi Durchhaltevermögen zeigen

Der 42-jährige Rapid-Trainer beschäftigte sich damit, dass sein Team in der Front gegen Leccia und Austria Klagenfurt viel verloren hat. “Wir haben es nicht geschafft, das zu spielen, was wir uns die ganze Saison vorgenommen haben. Die Spieler sind damit nicht zufrieden, ich überhaupt nicht. Wir wollen am Ende nicht mehr negativ sein. Wir haben gearbeitet durch sie hindurch und werden unsere Lektionen daraus lernen.” Dass er dennoch zum Sieg reichte, spricht Bände über die starke Mentalität seiner Spieler.

Ziel ist der Einzug in die Conference League Playoffs

Feldhofer zeigte sich erleichtert darüber, dass im Falle des Aufstiegs in die Conference League Play-offs mit Konyaspor aus der Türkei oder dem FC Vaduz aus Liechtenstein Gegner zu schlagen sind. „Wir werden es nehmen, wie es kommt. Zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben machen, ein gutes Ergebnis einfahren und mit einem Sieg perfekt nach Hause kommen.“ Der Rückflug ist unmittelbar nach dem Spiel geplant.

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