Passspiel nach der Pause: Freiburg erwischte die verwirrten Augsburger kalt

Stand: 06.08.2022 18:56

Schießfest zum Start in die Europapokal-Saison: Der FC Freiburg holte in nur 105 Sekunden den ersten Sieg in der 1. Runde der Bundesliga, auch dank des Doppelschusses.

Beim FC Augsburg gewann die Mannschaft von Christian Streich nach einer starken zweiten Halbzeit mit 4:0 (0:0) und verdarb dem neuen FCA-Trainer Enrico Maaßen den Einstand in der Bundesliga. Die Tore der Freiburger erzielten Ex-Augsburger Michael Gregorich (46.), Vincenzo Grifo (48.), Rückkehrer Matthias Ginter (61.) und Rizzo Duane (78.).

Vor 26.310 Zuschauern in der Augsburg Arena feierte der Europa-League-Spieler aus Bresgau einen verdienten Sieg. Obwohl die Augsburger stets versuchten, das Maaßener Spielsystem umzusetzen, konnten sie der sportlichen Überlegenheit des Sportvereins nur gelegentlich etwas entgegensetzen.

Streich nahm im Vergleich zum Pokal-Hinspiel in Kaiserslautern (danach 2:1) zwei Veränderungen vor. Neu in der Startelf standen Kilian Seldela und Roland Sly, der im Sommer aus Augsburg kommende Gregoric startete im Angriffszentrum ebenso wie Ermiden Demirovic, der in die andere Richtung zu Fiat Chrysler wechselte.

Grifo ist der Ursprung von Freiburg

Beide Mannschaften haben von Anfang an nach einem Weg nach vorne gesucht. Vor allem Freiburg versuchte immer wieder früh abzupressen, doch die Augsburger konnten sich meist recht gut befreien und sorgten so immer wieder für Sticheleien. Zwei Schüsse von Caliguri (vierter und elfter) knapp über die Latte.

Nach einer kurzen Pause (22. Minute), in der Schiedsrichter Bastian Dankert nach einem Zusammenprall mit Christian Günther behandelt werden musste, dominierte Freiburg das Spiel zunehmend und kam durch Griveaux (29.) und Christian Günther (33.) zu zwei guten Chancen. Vor allem Grifo erwies sich in dieser Phase als eine Bereicherung und trieb sein Team weiter voran.

Augsburg schockiert nach Beginn des Freiburger Traums

In der zweiten Halbzeit legte Freiburg einen wahren Raketenstart hin. Zunächst schickte Grigorich eine Flanke von Seldela ins lange Eck, was für Augsburgs Schlussmann Rafal Jekevich nicht akzeptabel war. Nach nur 105 Sekunden holte Grifo einen Freistoß aus der rechten Hälfte genau ins linke Eck.

Offensichtlich tat sich Augsburg danach schwer, wieder ins Spiel zu finden. Auf der anderen Seite konnte der SC Freiburg seine Überlegenheit weiter ausspielen und Chancen schaffen.

Augsburg bis Leverkusen, Freiburg bis Dortmund

Augsburg reist am Samstag (13.8.2022) im Achtelfinale nach Leverkusen, Freiburg spielt am Freitag gegen Dortmund.

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