„Niemand macht absichtlich Fehler“

(Motorsport-Total.com) – Nach acht Siegen aus bisher 13 Rennen in der Formel-1-Saison 2022 ist Max Verstappen Weltmeister in der Meisterschaft. Vorsprung Sommerpause: 80 Punkte Vorsprung auf Charles Leclerc. Aber Verstappen betont, dass ihm der Ungarn-Grand-Prix in Ungarn bei Budapest gezeigt habe, wie wichtig der fehlerfreie Einsatz in der Schlussphase des Jahres sei.

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In Ungarn hatte Verstappen im Qualifying am Samstag technische Probleme, sodass er nur von Startplatz 10 aus ins Rennen ging. “Wir halten diese vielen Tage nicht aus”, sagt er. “Und ab Sonntag gab es einige kleinere Probleme wie Kupplung und Schaltung. Die Fahrt war nicht so toll.”

Red Bull sei „grundsätzlich gut“ und die Führung in der Formel-1-Fahrerwertung sei „natürlich gut“, aber „wir müssen hier am Ball bleiben und sehen, dass wir uns verbessern“, sagt Verstappen.

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Zumal das Ergebnis aus Ungarn nicht die wirkliche Konkurrenzfähigkeit der großen Mannschaften widerspiegelt. Denn Ferrari hat [zweiten] Stint nahm die falschen Reifen, bevor sie wieder auftauchten. Davor waren sie sehr stark. Es ging also nur darum, auf den richtigen Reifen zu sitzen“, erklärt Verstappen.

Solche „kleinen Details“ könnten auch in den verbleibenden Rennen entscheidend sein. Deshalb sei es so wichtig, sich „im Titelkampf“ auf das Team und die Strategieabteilung als Fahrer verlassen zu können. “Weil man keine Fehler machen darf.”


80 Punkte: So viel hat noch niemand gefangen!

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“Natürlich: Immer Recht zu haben ist sehr schwierig. Sagen wir es mal so. Aber wir haben einige sehr gute Jungs und Mädels im Team”, sagte Verstappen und betonte: “Unsere Strategie ist Hannah. [Schmitz] Krieg [in Ungarn] unheimlich ruhig. Sie ist sehr gut.”

Andererseits hat Ferrari immer wieder strategisch nicht ideal agiert. Kann man sagen, dass der Wettbewerb indirekt zum großen Rückstand im Weltcup beigetragen hat? “Es ist schwer, einen Kommentar abzugeben”, sagt Verstappen. “[Fehler] Niemand macht es absichtlich. Jeder strebt immer nach dem besten Ergebnis. Das machen das Team und ich.”

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Verstappen weiter: „Manchmal macht man es besser als an anderen Wochenenden. Und wir haben schon einige Punkte durch Probleme verloren. Aber ich finde es schwer zu sagen, dass Ferrari mir geholfen hat, denn unterm Strich muss man es immer zuerst machen und Leistung bringen.“ mit dem eigenen Team. Aber manchmal ist es schwieriger.“

Zum Beispiel, wenn plötzlich ein drittes Team in die Top 3 gesogen wird, wie es Mercedes in den letzten Rennen getan hat. Verstappen begrüßt das offen, aber nicht aus Begeisterung: „So können sie Ferrari mehr Punkte wegnehmen! Deshalb bin ich zufrieden. Mercedes läuft gut.“

Darauf verlassen will er sich aber nicht, sondern fordert von seinem Red-Bull-Team, den RB18 zu verbessern: „Es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Deshalb müssen wir das Auto in Zukunft schneller machen.“

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