Mistelbach – Nitschs Kontroverse: Arbeit polarisiert weiter

Nachdem er 24 Jahre später Nitschs Sechs-Tage-Match wiederholte, waren die Fans seiner Kunst einerseits und die Gegner andererseits überwältigt von der Freude.

Hans-Jörg Szymanek, zum Zeitpunkt der Premiere der FPÖ-Landesrat für Veranstaltungen, will auch heute noch Kinder, Menschen und Tiere schützen. 1998 stellte er auf Anweisung der Kreisverwaltung fest, dass zu Beginn des sechstägigen Spiels keine lebenden Tiere mehr geschlachtet, keine illegalen Arbeiter in den Aktionen beschäftigt und keine Kinder mehr zugelassen wurden. Die Kunst Hermann Nietzsches will er nicht verleugnen, aber am Anfang seiner Karriere gab es mitunter sehr dubiose und obszöne Ereignisse, die für Schemanek die rote Grenze der Toleranz überschritten. Obwohl Anti-Natur-Aktionen mediale Aufmerksamkeit und viel Geld bringen, schreibt das Gesetz vor, dass Tiere nur zum Verzehr geschlachtet werden und dass junge Menschen geschützt werden müssen.

Das damalige Eingreifen der Politik erwies sich als erfolgreich, denn 2022 wurden die ersten beiden Tage der auf sechs Tage ausgelegten Szene unter den damaligen Bedingungen durchgeführt. Die Kommentare von Facebook zu den Artikeln von NÖN zeigen jedoch, dass die Kunstkampagne polarisiert bleibt.

Fans von Nitsch können die Aufregung um die außergewöhnliche Arbeitskreativität des Künstlers manchmal nicht nachvollziehen. Clemens Romberg, Betreiber der Kunsthalle Rhomberg in Innsbruck, erläutert den Hintergrund des Gesamtkunstwerks: „Nietz ging es um die Ermüdung der Sinne. Entlüften, also Reinigen, Entleeren und Klären, war dem Weltkünstler unheimlich wichtig.“ Rhomberg, der Nitsch persönlich kannte, hat einige Werke des Meisters in seiner Sammlung.

Der Künstler und Nitsch-Schüler Heinz Aschenbrenner aus Innsbruck hat in der Vergangenheit an Malveranstaltungen mit Nitsch teilgenommen, als Schauspieler wurde er jedoch nie eingesetzt. Aschenbrenner erklärt anschaulich, wie das erneute Füllen der inneren Körperteile nach dem vorherigen Prozess des Ausweidens der Leichen, des Zappelns mit den Händen, des Fühlens der Eingeweide, des Öffnens der reifen Frucht in den Händen und des Mischens von Blut und Schleim in den Wiederholungen zu einem führen kann euphorischer Zustand. Die Euphorie, die man den Darstellern tatsächlich ansieht, wird durch die musikalische Untermalung aus Nitschs Feder verstärkt.

Die vier Sinne Tastsinn, Sehen, Hören und Schmecken werden dadurch gesättigt, letzterer durch einen Blutstrahl, der bei intensiver Aktivität sogar ins Gesicht oder in den Mund gelangen kann. Der Geruchssinn wird durch das Blut und den Weihrauch der Zuschauer herausgefordert.

„Wenn die Augen verbunden sind, setzen plötzlich die anderen vier Sinne ein“, erklärt Schauspieler Andreas Stasta, der seit fast zwei Jahrzehnten an Nitschs Kunstwerken beteiligt ist. Der Platz am Kreuz ist bei den Repräsentanten sehr gefragt. Sie können höchstens anderthalb Stunden dort bleiben, während Ihre Hände einschlafen können. Für den Grazer Künstler und Nitsch-Schüler Gilbert Kleissner, der die Schau auf Schloss Prinzendorf besuchte, ist der Umgang mit Farbe etwas Besonderes. „Das Auftragen von Farbe ist für einen Maler ein wunderbares Sinneserlebnis.“

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