Interview: „Wir punkten definitiv mit dem Service“

Marcus Kinsmüller, seit 2020 Geschäftsführer der Steyrer BMD, im Interview.

BMD feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Sie unterstützen das Unternehmen seit 25 Jahren in verschiedenen Positionen, seit 2020 als Geschäftsführer. Was hat Sie in diesen fünfundzwanzig Jahren so besonders gemacht?
VERBRAUCHER: Besonders prägend waren die vielen Innovationen von BMD auf ganzer Linie. Es gab nicht nur großartige Neuentwicklungen in der Software, wie unsere BMD Go-App, und die Integration in viele Plattformen, wie FinanzOnline oder unsere KI-gestützte Kundenplattform, sondern wir konnten auch in anderen Bereichen überzeugen. Unsere Akademie, die mit kleinen Einzelseminaren begann, hat heute jährlich 16.000 Teilnehmer, einschließlich einer jährlichen Gehaltskonferenz mit unglaublichen 3.500 Besuchern. Unser Support, der 30.000 Kunden umfassend betreut, neuerdings sogar mit unserem 24/7-Chatbot, oder unsere Technologie, die für mehr als 3.200 Kunden ein Cloud-System mit höchsten Sicherheitsstandards bereitstellt und wartet. Nicht zu vergessen ein innovatives Produktmanagement, das ebenso wie unser starker Vertrieb am Puls der Zeit ist und sehr genau darauf achtet, was der Kunde wirklich braucht oder wo es Verbesserungspotenzial gibt. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die Personalabteilung ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg. Im gesamten Rekrutierungsprozess spüren die zukünftigen Mitarbeiter den Spirit von BMD, was uns auch zu einem attraktiven Arbeitgeber macht.
Trotz seines kontinuierlichen Wachstums ist BMD immer noch ein Familienunternehmen, in dem eines wichtig ist, und das ist unser Motto: „Geht es den Mitarbeitern gut, geht es auch BMD gut.“

BMD ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen, wenn man die Zahl der Kunden und Mitarbeiter sowie den Umsatz betrachtet. Mit welchen Zielen, Plänen und Strategien soll BMD weiter wachsen?
Wir werden unser Ziel immer im Auge behalten, nämlich die Entwicklung unserer Kernsoftware – des BMD-Programms. Das ist nicht einfach, denn es gibt immer wieder neue technische Anforderungen sowie die Anforderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich ständig ändern. Natürlich gibt es auch viele gute Ideen unserer Kunden, die wir immer wieder gerne umsetzen. In den kommenden Jahren wird es immer wichtiger, international erfolgreich zu sein (bei BMD sind das Deutschland, die Schweiz, Ungarn, Tschechien und die Slowakei). Und natürlich müssen wir unser umfassendes Angebot weiter ausbauen. BMD war sicherlich für damit zusammenhängende Themen wie die Registrierkassensicherheitsverordnung, die Datenschutz-Grundverordnung oder die Kurzarbeit durch Corona zuständig. Deshalb sind wir immer am Ball, um ein umfassendes Paket anzubieten; So wissen unsere Anwender, wie sie die aktuellen Anforderungen in unserer Software bestmöglich umsetzen und damit Erfolge erzielen.

Was macht BMD für Sie anders und wie melden Sie sich bei Ihren Kunden an?
Ich denke, obwohl wir jetzt ein sehr großes Unternehmen sind, ist BMD ein Familienunternehmen, in dem jeder wirklich so viel mehr verdient. Von der daraus resultierenden großen Motivation profitieren natürlich auch unsere Kunden. Unser Ziel dabei ist es, jeden von Ihnen zu einem Referenzkunden zu machen. Wir melden uns auf jeden Fall beim notwendigen Dienst an.

Ein Unternehmen zu führen ist ein harter Job. Wie und in welcher Form finden Sie Ihre Balance?
Ja, ich würde tatsächlich lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte viel Freizeit. Ausgleich finde ich jedoch bei meiner Familie, meiner Frau Ulric, meinem Sohn Fabian und beim Sport. Er arbeitet aktiv und passiv beim SK BMD Verwarts Steyr.

Was sollten unsere Leser über Sie wissen?
Als Gerichtssachverständiger beschäftige ich mich intensiv mit Wirtschaftskriminalität. Allerdings weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, ob es etwas Wichtiges über mich zu wissen gibt. Ich sage immer, der Manager ist nicht so wichtig. Die Leistung meiner Teamkollegen zählt, denn genau darauf kommt es an.

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