Interview – Petra Bohuslav: “Kultur fördert die Kreativität der Jugend”

In Kooperation mit dem Opernhaus ermöglichte NÖN vergangene Woche 20 Kindern und ihren Eltern aus Niederösterreich den Besuch von Rossinis „Friseur für Kinder“. Wie wichtig ist die Staatsoper für die Anziehung junger Menschen?

Petra Bohuslav: Als Intendanz der neuen Staatsoper haben wir es uns zu einem zentralen Anliegen gemacht, das Haus für neue, insbesondere junge Publikumsschichten zu öffnen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, Kinder besonders für Oper und Ballett zu begeistern. Sie sind die Gäste von morgen und wir freuen uns, diesen wichtigen Schritt in der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen begleiten zu dürfen.

Wie waren die Reaktionen der jungen Gäste?

Bohuslav: Auch die Kinder waren von dieser Aufführung begeistert. Aber nicht nur die Kinder, auch die Eltern genossen die Aufführung.

Sind Kindershows fester Bestandteil des Staatsopernprogramms?

Bohuslav: Specials für Kinder und Jugendliche sind natürlich ein Fixpunkt unseres Programms. In dieser Spielzeit führten wir neben sieben Aufführungen von „Der Barbier für Kinder“ auch 15 Mal „Die Entführung ins Zauberreich“ nach Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Form einer Wanderoper durchs Haus. durchschlagender Erfolg! Diese Produktion wird im Herbst wieder aufgenommen.

Warum, glauben Sie, ist Kultur für junge Menschen so wichtig?

Bohuslav: Kulturelle Bildung fördert und fordert innovatives Denken und Kreativität bei jungen Menschen und führt zu mehr Toleranz und Offenheit. Gerade im digitalen Zeitalter, in dem der Konsum oft sehr individualistisch ist, kann das analoge und hochemotionale Erleben der Gesellschaft mit so vielen „Gleichgesinnten“ nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Ihr Haus wurde durch die Pandemiebeschränkungen schwer beschädigt. Wie geht es Ihnen

Bohuslav: Auch wenn wir wieder fast uneingeschränkt spielen können, können wir leider noch nicht von einem Normalbetrieb sprechen. Obwohl die Besucherzahlen stark gestiegen sind, mangelt es nach wie vor an internationalen Besuchern, die Wien und die Staatsoper besuchen. Unsere größten Besuchergruppen kamen vor der Pandemie aus den USA, Asien und Russland. Ich befürchte, dass es einige Zeit dauern wird, bis die Situation wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Die Inflationswelle trifft derzeit große Teile der Bevölkerung. Befürchten Sie, dass sich dies in Zukunft auf den Ticketverkauf der Oper oder allgemein auf Kulturveranstaltungen auswirken wird?

Bohuslav: Ja, natürlich beschäftigen wir uns damit. Dies wird sich insbesondere in unseren sehr teuren Preiskategorien auswirken. Was aber vielleicht nicht so bekannt ist: Neben – zugegebenermaßen – teuren Karten bietet die Wiener Staatsoper auch eine Vielzahl sehr günstiger Karten im Angebot. Auch das ist sehr verbreitet und stellt in Krisenzeiten eine gute Alternative dar.

Habt ihr auch geplant, im Sommer den Kultursommer in Niederösterreich zu umrunden?

Bohuslav: Natürlich – viele von ihnen! Ich freue mich sehr auf das vielfältige und vielversprechende Programm.

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