Green Day Inspiration für „Hella Mega Tour“ im Hubble Stadium

Green Day Inspiration für „Hella Mega Tour“ im Hubble Stadium

© APA/WAS/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER

„Es hat zwei Jahre gedauert“, rief Green-Day-Stürmer Billy Joe Armstrong gestern im Wiener Ernst-Abel-Stadion fast ungläubig ins Mikrofon. Eigentlich sollten die Punkrocker mit Fall Out Boy und Weezer hier im Juni 2020 mit ihrer gemeinsamen „Hella Mega Tour“ Halt machen, doch Corona hat den Bands einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dass das Warten nun ein Ende hat und 45.000 Fans ins Stadion strömten, beflügelte insbesondere Green Day zu Höchstleistungen.

Das Konzert wurde von der australischen Rockband Amyl and the Sniffers eröffnet. Und Weezer, dessen Leistung hinterherhinkt, spielt immer noch unter strahlendem Sonnenschein. „Wir hoffen, euch gefällt das Konzert“, sagte Sänger Rivers Cuomo, der die vergangenen zwei Jahre offenbar genutzt hat, um sein Deutsch zu verbessern. Zwischen bekannten Songs wie „Beverly Hills“ und „Island in the Sun“ performte die Band ihre Hits „Africa“ für Toto und „Enter Sandman“ von Metallica sowie – erstmals live – die eingängige neue Single „ Aufzeichnungen”.

Fall Out Boy ließ nicht nur die Videowand weg, die Weezer beim Bühnenbild verwendete, sondern verwendete auch das Explosions- und Geräuscheffektelement, das später auch in Green Day verwendet wurde. Ein Haus erhebt sich aus dem Bühnenboden und leider vervollständigen nur schwer verständliche Passagen die wohl detailreichste Kulisse des Tages. Die Alternative-Rocker sagten, sie seien mit Konzerten von Green Day und Weezer aufgewachsen, bevor sie sich mit „Thnks fr th Mmrs“, „Porns“ und „Saturday“ verabschiedeten.

Zunächst ließ Green Day andere die Arbeit für sich erledigen: „Queen’s Bohemian Rhapsody Album“, Ramones‘ „Blitzkrieg Bop“ und Joan Jetts „I Love Rock ’n’ Roll“ erklangen aus einer tongroßen Dose. Der Animateur vor dem Auftritt der Kulttruppe war eine Person in einem rosa Hasenkostüm, die schließlich von der Bühne genommen wurde. Da kamen plötzlich Sängerin Billie Joe Armstrong, Gitarrist Mike Dirt, Schlagzeuger Tre Cole und Gitarrist Jason White und versprachen dem Publikum sofort: Sie würden zusammen singen, tanzen und viel Krach machen.

Endlich fiel die Nacht über Wien. Nicht nur in dieser billigen Zeit, sondern Fans, die zum ersten Mal eingetaucht zu sein schienen, bewiesen, dass Green Day der unangefochtene Headliner bei diesem Mini-Festival war. Die Band begann mit einem Feuerwerk, eröffnete mit „American Idiot“, spielte dann „Holiday“, „Know Your Enemy“ und „Boulevard of Broken Dreams“.

Auch für „Oldschool-Liebhaber“ war etwas dabei: „Longview“ zum Beispiel, 1994 von Green Day ins Leben gerufen. Das Alter tauchte nicht auf („Wir kennen uns seit wir zehn sind, das war vor vierzig Jahren“ , wie Armstrong über Dirnt sagte, und der Rest lässt sich leicht aufzählen) bei den Musikern: zottelige schwarze Haare, Eyeliner und wie immer die Nietengürtel der Sängerin bilden den Kern der Band. Und es wurde hier trotzdem aufgeführt, als wäre man nicht älter als 49 Tage.

Ohne Zweifel hielt die Band ihr Versprechen, das sie zu Beginn gegeben hatte: Mehr als ihre Eröffnungsbands spielten sie subtil mit dem Publikum und forderten es auf, einzuspringen, zu singen, ihre Telefone zu glänzen und mitzumachen, als zwei Frauen zum Singen und Bringen wurden Gitarre auf der Bühne. Das temporäre Green Day-Mitglied machte einen guten Job und durfte mit einer neuen Gitarre ins Publikum zurückkehren. „Hoffe, du hattest den Spaß deines Lebens“, hieß es im Abschlusslied „Good Riddance (Time of Your Life)“, gefolgt von Regen und Feuerwerk – das zweijährige Warten hat sich gelohnt.

(Dienstleistungen – )

var _cc = _cc || [];
_cc.push([“Facebook Pixel”, function(){ return cookieCompliance.isMarketingAllowed() }, function () {
!function(f,b,e,v,n,t,s){if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?
n.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};if(!f._fbq)f._fbq=n;
n.push=n;n.loaded=!0;n.version=’2.0′;n.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;
t.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];s.parentNode.insertBefore(t,s)}(window,
document,’script’,’//connect.facebook.net/en_US/fbevents.js’);
fbq(‘init’, ‘305640583589310’);
fbq(‘track’, “PageView”);
}]);

Leave a Comment

%d bloggers like this: