erhob Anklage wegen eines Terroranschlags in Wien

Den Angeklagten werden vor allem die Straftaten der Beteiligung an terroristischen Straftaten (§ 278c Abs. 2 StGB) im Zusammenhang mit Mord, terroristische Vereinigung (§ 278b Abs. 2 StGB) und kriminelle Vereinigung (§ 278a StGB) zur Last gelegt Strafgesetzbuch). Der 32-Jährige tschetschenischer Abstammung soll über einen Mittelsmann aus Slowenien ein vollautomatisches Zastava-Sturmgewehr, Modell 70AB2, sowie für den von der Polizei erschossenen Mörder geeignete Munition besorgt haben. Mehr 23. Juni 2020. Der Mörder soll am 25. September 2020 über dasselbe Medium eine Tokarew-Pistole und Munition von dem 32-Jährigen erhalten haben.

Der Mörder führte daraufhin am 2. November 2020 einen Terroranschlag in der Innenstadt durch, tötete vier Umstehende und verletzte 23 Menschen zum Teil schwer, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Im April 2019 verurteilte ihn das Landesgericht Wien gemeinsam mit einem inzwischen 24-jährigen Angeklagten der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 22 Monaten Haft, weil er Propagandamaterial der extremistischen islamistischen Terrormiliz „ISIS“ verbreitet und deren Methoden gerechtfertigt hatte Ziele und versuchten auch, in Syrien angekommen, an den Kampfhandlungen dort teilzunehmen. Im Dezember 2019 wurden die beiden Männer unter Vorbehalt der Untersuchungshaft aus der Haft entlassen. Trotz ihrer Voreingenommenheit und anhaltenden Unterstützung durch die Dard Society vertraten sie ihre radikal-islamischen Ansichten und fundamentalistischen Ideen und, so die Anklageschrift, „unterstützten weiterhin ISIS“. Über soziale Medien und in Form von persönlichen Treffen pflegten sie “lebenswichtigen Kontakt zu anderen Personen aus der radikal-islamischen Szene”, heißt es in der 117-seitigen Anklageschrift der Generalstaatsanwaltschaft, die der APA vorliegt.

Infolgedessen soll der Mörder noch während seiner Haft an Plänen für einen Terroranschlag gearbeitet haben. Die Anklageschrift spricht von “Überlegungen”, “nach seiner Freilassung einen Terroranschlag mit Schusswaffen in der Wiener Innenstadt durchzuführen”. Der spätere Mörder habe laut Anklage einen seiner Mitgefangenen gefragt, wie er in Österreich an Waffen gekommen sei, weil er nach seiner Freilassung einen Anschlag auf dem Stephansplatz verüben wollte. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass der Mörder seine terroristischen Absichten “während der Haft” nicht verschleiert habe. Nach seiner Entlassung begann er sich ab April 2020 „immer mehr“ für diese Angelegenheit zu interessieren.

Auf der Suche nach Waffen rief der Killer einen Freund aus Kindertagen an, der zu dieser Zeit im Gefängnis saß und sich mit einem illegalen Handy nach Waffenhändlern erkundigte. So kam der 32-jährige Tschetschene an die Reihe. Ein inzwischen angeklagter Jugendfreund soll bei einem persönlichen Treffen in der Justizvollzugsanstalt Gespräche über den Kaufpreis eines Sturmgewehrs geführt haben.

Ein weiterer Angeklagter – ein 23-jähriger Mann, der als einziger der sechs seit mehreren Monaten nicht in Haft ist – wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, den Mörder im Juli 2020 in die Slowakei eskortiert zu haben, wo die beiden Munition kaufen wollten . Das Projekt ist gescheitert.

In der Folge intensivierte sich die Beziehung des Mörders zu einem 28-jährigen Afghanen, dem die Staatsanwaltschaft eine besonders tatkräftige Unterstützung seiner Mordpläne zuschreibt. Al-Afghani soll in die Wohnung des Killers eingezogen sein, “um ihn bei der Vorbereitung und Planung des Anschlags zu unterstützen”. Laut Anklage “haben die beiden seither intensiv an der Durchführung des Terroranschlags gearbeitet”.

Aus der Anklageschrift lässt sich nachvollziehen, wie der Mörder nach den Ermittlungsergebnissen die Stunden vor dem Anschlag verbracht hat. Am 1. November 2020 begab er sich in seine Wohnung, die er bis zum Anschlag nicht verließ. Am Nachmittag des 1. November schlossen sich ihm der 32-jährige Tschetschene und der 24-jährige Afghane an, „bei den letzten Vorbereitungen für den Angriff, insbesondere bei der Vorbereitung der Munition für Tötungswaffen und (…) bei der Herstellung von die bei einem Anschlag getragene ‘Sprenggürtelpuppe’ geholfen haben soll.

Am frühen Morgen des 2. November setzte der Mörder sein Handy auf die Werkseinstellungen zurück und postete auf Instagram eine Selbstmordnachricht. Im Laufe des Tages trafen auch sein ehemaliger Reisebegleiter nach Syrien, mit dem er verurteilt wurde, und ein 22-jähriger Sympathisant des IS in der Wohnung ein. Laut Anklage unterstützten die beiden den Killer “bei den letzten Vorbereitungen für den bevorstehenden Anschlag, insbesondere bei der Auswahl eines möglichen Angriffsziels”. Laut Anklage sahen diese beiden Männer den Mörder bewaffnet, schlüpften in einen gefälschten Sprengstoffgürtel, der mit dem Afghani hergestellt wurde, nahmen eine Machete und nahmen ab 15.08 Uhr Um 17:44 Uhr postete der Mörder folgenden Text online auf seinem Instagram-Account: „Bald – so Gott will – werden wir es (Kalifat, Anm.) so wiederherstellen, wie es ursprünglich war #Islamic State #Islamic Caliphate State #Dubai #Libanon #Saudi Arabien #Syrien #Frankreich #Griechenland #Deutschland #Türkei #Amerika.

Das Video des Geständnisses wurde bereits am 3. November auf den Social-Media-Kanälen des IS unter dem Titel „Tötung und Verwundung von 30 Kreuzfahrern durch einen Soldaten des Kalifats in Wien, Österreich“ veröffentlicht. Für die Staatsanwaltschaft Wien „steht zweifelsfrei fest (…), dass der Mörder von den Angeklagten bei der ideologischen und logistischen Vorbereitung des Anschlags tatkräftig unterstützt wurde.“ Die Anklage geht zudem davon aus, dass der Angriff im Zusammenhang mit der erneuten Veröffentlichung von Mohammeds Karikaturen stand, die den Beginn des Gerichtsverfahrens wegen des Terroranschlags auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo im Herbst 2020 und kurz danach markierte. Angriffe im Auftrag von ISIS in Nizza und den Vororten von Paris. Ursprünglich hatte der Mörder offenbar vor, ein französisches Restaurant in der Innenstadt zu erschießen. Es war jedoch an diesem Abend geschlossen.

Dem Angeklagten werden vor allem die Ergebnisse zahlreicher DNA-Berichte vorgeworfen. An der bei dem Angriff verwendeten Pistole und den am Tatort beschlagnahmten Schüssen wurden tschetschenische genetische Merkmale gefunden. Spuren von al-Afghani wurden unter anderem auf einem Stück Klebeband einer Maschinenpistole, auf der Schulterstütze des MP, Patronen und einer Machete gefunden. In einem ergänzenden Gutachten schloss der DNA-Experte eine indirekte Spurenübertragung strikt aus. Vielmehr handelt es sich um „direkte Kommunikationsspuren“.

function enableAddThis() {
var addthisScript = document.createElement(‘script’);
addthisScript.setAttribute(‘src’, ‘
document.body.appendChild(addthisScript)
}
function enableFbPixel() {
!function (f, b, e, v, n, t, s)
{if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?
n.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};
if(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version=’2.0’;
n.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;
t.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];
s.parentNode.insertBefore(t,s)}(window, document, ‘script’,

fbq(‘init’, ‘663957670769543’);
fbq(‘track’, ‘PageView’);
}

function enableFB() {
window.fbAsyncInit = function() {
FB.init({
appId : ‘928544817171541’,
xfbml : true,
version : ‘v2.0’
});
};

(function(d, s, id){
var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
if (d.getElementById(id)) {return;}
js = d.createElement(s); js.id = id;
js.src = ”
fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);
}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));
}

Leave a Comment

%d bloggers like this: