Eidshelf fordert mehr Anstrengungen im Kampf gegen HIV: „Erfolge in Gefahr“

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Kreatur: 08.05.2022 10:54 Uhr

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Eine Frau befestigt eine rote Schleife an sich. © Oliver Berg/D

Die Corona-Pandemie hat AIDS mit all seinen Gefahren in den Hintergrund gedrängt. Experten fordern nun, dies zu ändern.

HIV hingegen, würdest du nicht einfach eine Pille nehmen und es ist gut? Der Umgang mit einer Viruserkrankung ist bis heute nicht ganz einfach, obwohl es in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Behandlung und den Behandlungsmöglichkeiten gegeben hat. Erstmals in der Geschichte der Krankheit ist es nun Menschen mit HIV möglich, ein normales Leben zu führen, vorausgesetzt, die Infektion wird rechtzeitig erkannt, die Behandlung schnell begonnen und die Viruslast dauerhaft aufrechterhalten Erkennung. Studien der letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass immer mal wieder Begleiterkrankungen auftreten, das heißt, HI-Viren begünstigen andere Erkrankungen wie Herzerkrankungen negativ.

Daher ist es für HIV-Patienten sehr wichtig, einen umfassenden Überblick über ihre Gesundheit zu haben, die Einnahme der beliebten Tablette einmal täglich reicht nicht aus. Für etwa 90.000 Menschen mit HIV in Deutschland Der Displayzustand ist im Gegensatz zu vielen anderen Ländern sehr gut. Allerdings gibt es ein Problem, das alle Länder betrifft: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die HIV-Forschung weitgehend eingestellt. Viele Kliniken konzentrieren sich zunehmend auf die Bekämpfung und Eindämmung von Covid-19 und den Rückgang des HI-Virus.

Welt-Aids-Konferenz, um sich wieder auf HIV zu konzentrieren

Auf der 24. Welt-Aids-Konferenz im August in Montreal, Kanada, muss der Übergang gelingen und HIV erneut im Fokus der Forschung stehen. Auch Holger Wicht von der Deutschen Idshelf (DAH) war vor Ort. Er sagte gegenüber Buzzfeed News Deutschland: „Die Konferenz hat hier ein starkes Signal gesendet, von dem ich hoffe, dass es gehört wird. Die Bundesregierung muss jetzt mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie die deutschen Beiträge auf 1,8 Milliarden Euro erhöht. Es wird gut für die deutsche Wirtschaft sein und die.“ Geld wird nach der Covid-Krise dringend benötigt.” Vor allem im Hinblick auf die Situation in der Ukraine.”

Kernstück der Förderung ist die sogenannte Replenishment Conference des Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria (GFATM) im September in New York, bei der der Fonds mehrere Programme zur HIV-Intervention in wirtschaftlich schwächeren Ländern finanziert. Der Fonds muss alle drei Jahre refinanziert werden, was etwa 18 Milliarden Dollar erfordert. Zuletzt steuerte Deutschland gut 1 Milliarde Euro bei – nun hofft das Gesundheitsministerium auf eine Verdopplung der Leistungen. Wie wichtig das ist, betont Silvia Urban vom DAH-Vorstand: „Die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte sind in Gefahr – und damit das Leben und die Gesundheit von Millionen Menschen!“

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist die Versorgung mit HIV-Medikamenten zusammengebrochen

Eines mussten wir spätestens seit Covid lernen – komplexe Krankheiten und Epidemien sind in einer globalisierten Welt nicht mehr lokal zu sehen. Wenn sich die HIV-Situation beispielsweise in Afrika dramatisch zuspitzt, wird das irgendwann auch Europa und Deutschland betreffen. Beispiel Ukraine: Schon vor dem Krieg war das Land mit rund 330.000 HIV-infizierten Menschen (UNAIDS-Schätzung) einer der HIV-Hotspots in Europa. Seit Kriegsausbruch ist die Versorgung mit HIV-Medikamenten sukzessive zusammengebrochen, weshalb die Weltgesundheitsorganisation mittlerweile von mehreren tausend Todesfällen allein aufgrund von Medikamentenmangel ausgeht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt neben der Verbesserung der Gesamtsituation ist der fachliche Austausch – auch diesmal kamen wieder mehrere tausend HIV-Experten aus aller Welt zusammen, die Konferenz ist die weltweit größte ihrer Art. „Wir haben uns Kommunikation und Austausch erhofft, dass die Sorgen und Nöte von Menschen, die von HIV betroffen oder bedroht sind, zum Ausdruck gebracht werden, dass Strategien und Lösungen geteilt werden und dass wir alle voneinander lernen.“ Es war möglich, aber in geringerem Maße als geplant, weil viele Leute kein Visum bekommen haben.“ Ihre Einreise. Die kanadische Regierung befürchtet, dass vor allem Besucher aus Afrika nach der Konferenz nicht abreisen werden.

“Die Forschung hörte nicht auf, aber viele Wissenschaftler interessierten sich anfangs für Covid”

Am Ende bleibt eine sehr gemischte Bilanz, und vieles hänge jetzt von den nächsten Schritten ab, die auch Deutschland gehen werde, sagt Weicht vom DAH: „Die Forschung ist nicht stehengeblieben, aber viele Wissenschaftler interessierten sich anfangs für Covid. Hoffentlich, viele von ihnen können jetzt wieder zurück zu HIV. Wir haben drei Epidemien gleichzeitig – HIV, Covid und Affenpocken. Jeder braucht unsere volle Aufmerksamkeit! Das bestätigte auch der berühmte Virologe Anthony Fauci in Montreal. Er sagte: Du kannst ‘t Eine Pause von der Pandemie zu machen und zu sagen: Morgen geht es weiter. (Autor: J.H.M. Schmucker)

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