Die Grünen setzen auf einen “kurzen” Wahlkampf in Tirol – Politik –


Die Tiroler Grünen setzen auf einen kurzen Wahlkampf
© APA / EXPA / JOHANN GRÖDER

Der aktuelle Partner in der kleinen Koalition der ÖVP, die Tiroler Grünen, rechnet im Vorfeld der Landtagswahl am 25. September mit einem kurzen Wahlkampf. Während bei politischen Konkurrenten bereits die ersten Wahlplakate hängen, wolle die Umweltpartei bis Anfang September warten, sagte Landesdirektorin Natascha Chmilar im Gespräch mit der APA. Insgesamt seien 505.000 Euro budgetiert – „keinen Cent mehr“.

In nur einer Plakatwelle wollen die Grünen das Spitzenduo Jeep Meyer und Petra Wolferstatter sowie thematische Schwerpunkte in den Fokus rücken. Schmilar kündigte an, dass geplant sei, mehr kleinere Flächen zu nutzen und nur 15 große. Neben Plakaten wird es Informationsbroschüren, Direktmailings, Anzeigen und eine Online-Kampagne geben. Bei Ausschreibungen und Wahlkampfmaterialien wollen die Grünen ihren Idealen treu bleiben und „so regional wie möglich und so biologisch wie möglich“.

Außerdem wird derzeit eine „Event Tour“ entwickelt, bei der Spitzenkandidatin Mir und das Green Team durch die Provinzen touren. Zum Start des Wahlkampfs ist keine Großveranstaltung geplant, es wird erwartet, dass dieser “in kleinerem Rahmen” in Innsbruck stattfindet.

Parteisprecher Sebastian Miller sagte, es sei noch nicht klar, ob zunächst auch Vertreter der Föderalistischen Partei eintreffen würden. “Aber im Wahlkampf werden sie sicher dabei sein”, erklärte er. Chmilar stellte fest, dass Gesundheitsminister Johannes Rauch bei der letzten Sitzung des Landes anwesend war, um die Liste zu erstellen. Der Wahlkampfleiter sagte, es sei sicherlich ein „Auftrieb“ für die Landespartei, dass die Grünen derzeit den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und Vertreter in der Bundesregierung stellen.

Inhaltlich fokussieren sich die Grünen im Wahlkampf auf „die drängenden Themen der Zeit“: „Klimaschutz, Energiewende, Preiserhöhungen, saubere Politik und bezahlbares Wohnen“, nannte Chmilar die Leitlinien. Sie erklärte, das Wahlprogramm werde noch vorbereitet, schließlich sei die Erstellung “ein breiter Prozess innerhalb der Partei”. Zum Wahlkampfstart im September wird er jedenfalls abseits der Presse zur Verfügung stehen.

Generell sei das Ziel, einen Wahlkampf „so wirtschaftlich, kurz und nachhaltig wie möglich“ zu gestalten. Auch Transparenz spiele eine wichtige Rolle: Vor der Landtagswahl kündigte Schmilar an, man wolle “offenlegen, wofür wir Geld ausgegeben haben”. Finanziell unterscheidet sich der diesjährige Landtagswahlkampf stark vom Wahlkampf 2018: Nach dem Auszug der Grünen aus der Nationalversammlung mussten die Landesparteien der Föderalistischen Partei finanziell aushelfen. Daher standen damals nur etwa 320.000 Euro zur Verfügung, und die Partei war gezwungen, „Wahlkämpfe auf der Straße“ zu führen.

window.fbAsyncInit = function() {
FB.init({
appId : ‘119571164772886’,
xfbml : true,
version : ‘v4.0’
});

$( window ).trigger( ‘rmFacebookLoaded’ );
var facebookLoadedEvent = document.createEvent(‘CustomEvent’);
facebookLoadedEvent.initCustomEvent(‘rmFacebookLoaded’, true, true);
document.dispatchEvent(facebookLoadedEvent);

};

(function(d, s, id){
var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
if (d.getElementById(id)) {return;}
js = d.createElement(s); js.id = id;
js.dataset.provider=”facebook”;
js.dataset.src = ”
js.dataset.vodlConsentRequired = 1;
fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);
}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));

Leave a Comment

%d bloggers like this: