Die Bayern LB hat mehr Auszahlungsmillionäre als die LBBW | Verschiedenes | 08.02.2022

Die Bayerische Landesbank erhält 2021 doppelt so viele Millionärsgehälter. Im Durchschnitt verdienen Profis in der Abteilung „Märkte“ deutlich mehr als ihre Kollegen.

© Günter Schiffmann / Bloomberg

Im BayernLB-Konzern erhielten im Jahr 2021 mindestens 17 Mitarbeiter Gesamtgehälter von mehr als 1 Million Euro. Das geht aus jetzt von der Landesbank veröffentlichten und von Bloomberg gemeldeten Daten hervor. Damit wiegt die Bayern LB mehr „Gehaltsmillionäre“ als beispielsweise die LBBW, die (mindestens) nur acht Personen mehr als 1 Million Euro jährlich zahlt (Institutionelle Fonds gemeldet).

Zwölf Mitarbeiter der Bayern LP erhielten den Angaben zufolge Gehälter zwischen 1 und 1,5 Millionen Euro, auch unter Berücksichtigung der betrieblichen Altersversorgung. Bei fünf Mitarbeitern lag der Wert zwischen 1,5 und 2,0 Millionen Euro. Bloomberg stellt fest, dass die Namen nicht genannt werden.

Die Angaben zum Einkommen von Millionären umfassen nur solche Mitarbeiter, die als Risikoträger eingestuft werden, dh deren Tätigkeit einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Bayern LP hat.

Märkte Abschnitt ist der beste
Insgesamt schnitten die Professionals im Bereich Markets unter den außertariflichen Mitarbeitern der BayernLB Bank gut ab. Im Durchschnitt aller Tätigkeitsstufen und unter Berücksichtigung der Vergütungskriterien wurde hier ein Durchschnittslohn von 167.333 Euro vergeben.

Fest steht, dass Festboni in allen Bereichen der Bank weit verbreitet sind. Im Bereich Markets wurde beispielsweise ein Durchschnittsgehalt von 132.333 € mit einem Bonus von 35.000 € abgegolten, wie die folgende Grafik zeigt:

Gutes Personal hat seinen Preis
Um eine angemessene Vergütung sicherzustellen, habe die Landesbank die Vergütungsberater Willis Towers Watson und AON in regelmäßigen Abständen Marktvergleiche durchführen lassen, sagt sie. Bei Bedarf werden Höhe und Struktur der Vergütung angepasst. Die BayernLB weist zudem darauf hin, dass sie in Einzelfällen auch Halteprämien an „besonders kündigungsgefährdete“ Mitarbeiter auszahlt.

Die Bayern LP erzielte im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von 816 Millionen Euro gegenüber 197 Millionen Euro im Jahr 2020. Dies ist auf das operative Geschäft, geringere Risikovorsorgen, Zinsvergünstigungen aus der Teilnahme am EZB-Tender und 101 Millionen Euro Veräußerungsgewinne zurückzuführen Gebäude.

Wie viele Millionäre im vergangenen Jahr bei allen Banken in Deutschland Gehälter bezogen haben, ist nicht bekannt. Für 2020 hat die EBA insgesamt 543 Personen identifiziert. (aa)

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