Die Auslosung im ÖFB-Cup bringt Neuerungen

56 Tage nach dem 3:0-Finalsieg des FC Red Bull Salzburg über den SV Guntammatic Red startet der UNIQA ÖFB Cup mit einem Unentschieden in der ersten Runde in die neue Saison. Die ersten Paarungen der neuen Saison werden am kommenden Sonntag ab 19 Uhr entschieden. Im Vergleich zur Vorsaison gibt es einige Neuerungen, die in dieser Saison starten werden.

Neue Startzeiten für die ADMIRAL Bundesliga – alle Infos!

Wie in der Vorsaison nehmen auch 2022/23 insgesamt 64 Vereine am UNIQA ÖFB Cup teil. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus 12 Vereinen der Admiral Bundesliga, 12 Vereinen der Admiral League II (Young Violets Austria Vienna, SK Sturm Graz II und SK Rapid II sind nicht teilnahmeberechtigt, FC Liefering nicht) sowie 40 Vereinen der Admiral League II zusammen regionale Vereine.

Die erste Runde des Cups findet vom 15. bis 17. Juli 2022 statt.

Im Vergleich zur Vorsaison gibt es einige Neuerungen, die in dieser Saison starten werden. In den ersten drei Runden werden die Teilnehmer aus den Landesverbänden und der zweiten Liga nach geografischen Kriterien in zwei Gruppen (Ost und West) eingeteilt.

Dadurch kommt es in den ersten Runden vermehrt zu regionalen Duellen, direkte Duelle zwischen Bundesligisten sind erst später im Wettbewerb möglich.


So funktioniert die Erstrundenlotterie im Detail:

Ab sofort werden die Spiele in drei Phasen ausgelost.

Die erste Stufe: eine Auslosung zwischen den Klubs der Landesverbände nach geografischen Kriterien

40 Vereine aus den Landesverbänden werden in zwei Schalen aufgeteilt. Dem Landesverband Ost gehören 23 Vereine aus Niederösterreich, Wien, der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland an. Dem Landesverband West gehören 17 Mannschaften aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg an.

Zunächst wurden vier Paare – also acht Vereine – aus der Gruppe „Landesverband Ost“ ausgewählt, gefolgt von vier Paaren – also acht Vereinen – aus der Gruppe „Landesverband West“. Damit sind die ersten acht Spiele entschieden. Für die verbleibenden fünfzehn Vereine der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden neun Vereine der Gruppe „Landesverband West“ wird die zweite Stufe fortgesetzt.

Die zweite Stufe: die Auslosung der Klubs der Landesverbände gegen die Klubs der zweiten Liga

In dieser Phase entscheiden sich die Klubs der Landesverbände gegen die Klubs der zweiten Liga. Auch hier erfolgt die Auslosung nach geografischen Kriterien.

Die restlichen fünfzehn Klubs der Gruppe „Landesverband Ost“ liegen in einer Schüssel. Das zweite Gefäß enthält die Gruppe „2. Ostliga”. Das sind die neun Zweitligisten aus den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Steiermark, Kärnten und Burgenland. Diese neun Vereine werden den neun Vereinen der Gruppe “Landesverband Ost” zugeordnet. Somit ergeben sich folgende neun Paare zugewiesen.

Das gleiche Verfahren geschieht mit den Klubs des Westens. Die neun Vereine des Landesverbandes West gruppieren sich in einer Schüssel. Das zweite Gefäß enthält die Gruppe „2. Liga West“, also die drei Mannschaften der 2. Liga aus den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Diese drei Vereine gehören zur Gruppe „2. Liga West“ werden drei Klubs aus der Gruppe „Landesverband West“ gelost. Damit stehen drei weitere Paarungen fest.

Vereine aus den Töpfen „2. Liga Ost“ oder „2. Liga West“ werden zu diesem Zeitpunkt zuerst ausgelost, da sie aufgrund der Corona-Regelungen wie in den Vorjahren grundsätzlich Heimrecht haben. Klubs aus Regierungsverbänden können ebenfalls einen Antrag auf Austragung des Spiels in dieser Saison stellen.

Für die verbleibenden sechs Vereine aus der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden sechs Mannschaften aus der Gruppe „Landesverband West“ wird die Auslosung in der dritten und letzten Runde fortgesetzt.

Stufe 3: Die Auslosung der Vereine der Landesverbände gegen die Vereine der Bundesliga

In der Endrunde kommen die verbleibenden sechs Vereine der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden sechs Vereine der Gruppe „Landesverband West“ in einem Topf zusammen. Die zwölf Klubs der ersten Liga bilden eine zweite Gruppe. Hier gibt es keine geografische Trennung mehr. Jedem Bundesligisten wird nun ein Verein aus der Landesgruppengruppe zugeordnet.

Der Bundesligist wird zu diesem Zeitpunkt immer zuerst ausgelost, da dieser aufgrund der Corona-Regelungen auch Hausrecht hat. Klubs aus Nationalverbänden können jedoch einen Antrag auf Austragung des Spiels stellen. Damit sind auch die letzten zwölf Paarungen der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cup entschieden.

Genaue Termine für Spiele und Live-Spiele werden kurz nach der Auslosung bekannt gegeben.


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Hintergrund: Regionaler und mehr „David vs. Goliath“-Duelle

Der Zweck der Änderung des Auslosungsmodus besteht darin, mehr regionale Duelle zu ermöglichen, insbesondere in der ersten Runde. Unabhängig von der Corona-Pandemie zeigten die vergangenen Jahre, dass das Zuschauerinteresse an regionalen Duellen zum Auftakt der Pokalsaison besonders groß war und die heimischen Vereine am Spieltag erhebliche Einnahmen erzielen konnten. Darüber hinaus haben lange Reisezeiten zu den Spielen zu zusätzlichen logistischen und finanziellen Belastungen für die Vereine geführt.

Zudem wird es durch den neuen Draw-Modus mehr Duelle in der Kategorie David vs. Goliath geben, ganz nach dem Pokal-Motto „Glaube, Wille Mut“. Vereine erwarten von den Landesverbänden Spiele mit einem der Bundesligisten bis zur dritten Runde, was im Gegenzug das Interesse der Zuschauer garantiert und damit die Einnahmen erhöht. Auch Duelle zwischen zwei Bundesligisten sind erst später im Wettbewerb möglich, was die Chance auf mehr hochkarätige Begegnungen erhöht.

Teilnehmende Vereine

Deutsche Liga (12)
FC Red Bull Salzburg (Titelverteidiger), SK Bontegammer Sturm Graz, FK Austria Wien, SK Rapid, RZ Billets WAC, SK Austria Klagenfurt, WSG Tirol, LASK, SV Gontamatic Red, TS In Eigerglass Hartburg, Cash Point SCR Altach, SC Austria Lustenau

Der zweite in der östlichen Gruppe (9).
FC Flyeralarm Admira, FAC Wien, SV Licht-Loidl Lafnitz, GAK 1902, spusu SKN St. Pölten, SKU Ertl Glas Amstetten, KSV 1919, SV Horn, 1. Wiener FC 1894

zweite westliche Gruppe (3)
FC Blau-Weiß Linz, SK BMD Vorwärts Steyr, FC Mohren Dornbirn 1913

Östliche Landesligagruppe (23)
SR Donaufeld, FC Stadlau, TWL Elektra, Wiener Sport-Club, FCM Flyeralarm Traiskirchen, SV Sparkasse Leobendorf, USV Scheiblingkirchen/Warth, FC Marchfeld Donauen, SV Stripfing/Weiden, Sportbund ATP Metallbau Purgstallob oder *ASV Energyben LeobenV *ASV Energy, SV Domaines Kilger Frauental, Deutschlandsberger SC Wonisch Anlagen, TuS Bad Gleichenberg, USV Stein Reinisch Raiffeisen Allerheiligen, SV KLE-SCH Kletter- und Schießzentrum Dellach/Gail, SV ASKÖ Köttmannsdorf, SAK Posojilnica 19nica Bank, SK, SK, ASV Siegendorf 1930 , SC/ESV Parndorf

* Entscheidung im Niederösterreichischen Pokalfinale zwischen Burgstal und Hohenau am 24. Juni.

Westliche Nationalligagruppe (17)
SU Strasser Steine ​​St. Martin, Union Raiffeisen Gurten, FC Wels, Sportunion Vöcklamarkt, WSC HOGO Hertha, SV Austria Salzburg, SV Raika Kuchl, SV Seekirchen, TSV McDonald’s St. Johann, SC Schwaz, SV Opbacher Fügen, SC Sparkasse Imst 1933, SV Telfs, SC Admira Dornbirn 1946, SC Röfix Röthis, SC Schwarz Weiß Bregenz, VfB Hohenems


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Diese: ofb.at

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