Die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D könnte mehr als 100.000 Todesfälle verhindern

  1. Startseite
  2. Verbraucher

Kreatur: 24.06.2022 4:52 Uhr

iPhone: Stella Heinrich

spalten, reißen

Forscher des Deutschen Zentrums für Krebsforschung haben herausgefunden, dass die regelmäßige Einnahme von Vitamin D Hunderttausende von Krebstoten verhindern kann.

Bonn/Heidelberg/München – Laut Modellrechnungen von Hermann Brenner, wenn alle Länder Lebensmittel ausreichend mit Vitamin D anreichern, dann etwa 130.000 CrepesTodesfälle in Europa verhindern. „Das entspricht einem Alterszuwachs von etwa 1,2 Millionen Jahren“, sagt Brenner. Der Mann ist weder Prophet noch Priester, Brenner ist Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungsinstitut (DKFZ) der Helmholtz-Gemeinschaft in Heidelberg. Du denkst also, er weiß, wovon er spricht.

Im Rahmen einer Studie untersuchten Epidemiologen des DKFZ unter der Leitung von Brenner die möglichen Auswirkungen einer gezielten Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D auf die Krebssterblichkeit in Europa. Wissenschaftler sammelten in 34 ausgewählten europäischen Ländern Informationen zum Thema Vitamin D und ermittelten krebsbedingte Todesfälle und Lebenserwartungen in jedem einzelnen Land. Diese Informationen verknüpften die Wissenschaftler dann mit den Ergebnissen von Studien zur Wirkung der Vitamin-D-Einnahme auf die Krebssterblichkeitsrate.

Hinweisschild DKFZ für die Universität Heidelberg. (Logobild) © imago

Krebsforschung: Eine Vitamin-D-Ergänzung verhindert jedes Jahr Tausende von Krebstoten

Aus den gewonnenen Informationen und Daten schätzten die Forscher mit statistischen Methoden die Zahl der krebsbedingten Todesfälle, die in Ländern mit Lebensmittelanreicherung tatsächlich verhindert wurden. Sie berechneten auch die Anzahl zusätzlicher Todesfälle, die vermieden worden wären, wenn alle europäischen Länder die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D eingeführt hätten. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Anreicherung mit Vitamin D in allen betrachteten europäischen Ländern derzeit jährlich etwa 27.000 Krebstodesfälle verhindert.

Aktuelle Daten zur Reduzierung von Krebstoten zeigen das enorme Potenzial einer verbesserten Vitamin-D-Versorgung nicht nur für die Krebsprävention.

Außerdem erklärt Tobias Niedermayer, Mitglied des Brenner-Forschungsteams, dass Vitamin D das Krebsrisiko nicht senkt, „aber es verringert das Risiko, an Krebs zu sterben“, sagte der Wissenschaftler in einem Interview der Helmholtz-Gemeinschaft Veröffentlichung. Klar, dass Niedermeier für mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel ist. So sind die Menschen fast automatisch Erholung von Vitamin-D-Mangel.

Bekämpfen Sie Krebs mit Vitamin-D-Ergänzungen: Orangensaft, Brot, Milch, Joghurt und Haferflocken

Sie können eine Gruppe von Lebensmitteln anreichern, die „ein Grundnahrungsmittel sind, das jeder konsumiert oder konsumieren sollte“, sagt Niedermayer. Wie Orangensaft, Brot, Milch, Joghurt, Hafermilch und Müsli. „Es ist nicht so, dass man alles anreichern kann, denn durch die Verarbeitung und Zubereitung geht auch Vitamin D verloren. Aber das Angebot an geeigneten Lebensmitteln ist groß genug, um alle zu erreichen“, sagt der Forscher.

Neben der Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung kann eine ausreichende Versorgung auch durch Sonneneinstrahlung sichergestellt werden: So empfiehlt der DKFZ-Krebsinformationsdienst, sich zwei- bis dreimal pro Woche etwa zwölf Minuten im Freien in der Sonne aufzuhalten. Gesicht, Hände und Teile der Arme und Beine sollten für diese Zeit unbedeckt und ohne Sonnencreme sein.

  • wer – was Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit über 3.000 Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands. Mehr als 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und forschen an neuen Strategien, um Menschen vor Krebs zu schützen. Sie entwickeln neue Wege, um Tumore genauer zu diagnostizieren und Krebspatienten erfolgreicher zu behandeln. In dem Krebsinformationsdienst Im DKFZ erhalten betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachgruppen individuelle Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Krebs.

    Quelle: DKFZ

aus langer zeit Forscher warnen vor Krebsrisiken. Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 500.000 Menschen IARC von Krebs. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge wird es bis 2040 weltweit etwa 29 bis 37 Millionen Menschen geben, bei denen neu Krebs diagnostiziert wird. Wer ist der. Wenn die Krankheit früh erkannt wird, haben die Patienten eine größere Chance auf Genesung.

Mit unserer neuen Marke Verbraucher-Newsletter Bleiben Sie über Verbraucherinformationen und Produktrückrufe auf dem Laufenden.

Leave a Comment