Deutschland bereitet Alarmstufe für Gasnotfallplan vor

Die Ankündigung soll laut deutschen Medien innerhalb der nächsten fünf bis zehn Tage erfolgen. Wirtschaftsminister Habek Putin wird Angst vorgeworfen. Strategie sollte nicht erfolgreich sein.

Eine Zeitung berichtete, die Bundesregierung bereite sich darauf vor, in wenigen Tagen die Alarmstufe des nationalen Gasnotfallplans bekannt zu geben. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Patrick Gretchen, habe die Energiewirtschaft am Montag auf den nächsten Schritt vorbereitet, berichtete die Welt am Dienstag unter Berufung auf Kreise der Energiewirtschaft.

Vier mit dem Prozess vertraute Personen sagten, Lieferanten sollten “davon ausgehen”, dass die Alarmstufe innerhalb von fünf bis zehn Tagen bekannt gegeben wird. Das Ministerium hat die Operation auf Nachfrage weder bestätigt noch dementiert. Dem Bericht zufolge bereiten sich Unternehmen der Energiewirtschaft seitdem auf eine bevorstehende Bekanntgabe der Alarmstufe vor.

HABIK: “Muster kann erkannt werden”

Laut Bundeswirtschaftsminister Robert HABIK Ein wirtschaftlicher Angriff auf uns. Das sei eine andere Dimension als bisher, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Berlin beim Tag der Industrie. “Das Muster ist erkennbar.” Der russische Präsident Wladimir setze es ein Ich schüre immer gerne Ängste, auch Ängste vor Armut. Die Gasmenge wird reduziert, um die Preise zu erhöhen. Diese Strategie sollte nicht erfolgreich sein.

Denkbar ist auch, dass Putin die Nahrungsmittelknappheit, insbesondere Weizen, anheizt. Die wirtschaftliche Situation aufgrund mangelnder Energieversorgung könnte durch die Corona-Pandemie noch verschärft werden, da die Wirtschaft 2020 so stark eingebrochen ist wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Belastungen der Wirtschaft sind über Monate möglich. Es geht also nur um die Unternehmensexistenz HABIK. Gasspeicher sind noch nicht voll genug, nur etwa 60 Prozent. Wenn Deutschland mit halbvollen Lagern in den Winter geht, droht eine schwere Wirtschaftskrise. Viele industrielle Prozesse können laut Experten ohne ausreichende Gasmengen nicht mehr funktionieren.

HABIK Er fügte hinzu, dass die derzeit hohe Inflation eine andere Antwort als gewöhnlich auf die Geldmenge erfordere. Förderungen für Zukunftsmärkte sollten nicht zurückgenommen, erneuerbare Energien zügig ausgebaut und Energiequellen diversifiziert werden. Dafür brauche es bei Genehmigungsverfahren mehr Tempo im Management – zB bei Windrädern und Flüssiggasanlagen: “Wir sind zu langsam.”

(APA/Reuters)

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