Carl Nehamer vor der Malerei? ÖVP-Kreise befeuern wilde Spekulationen

Laut mehreren Medienberichten diskutiert die ÖVP über eine Ablösung von Bundeskanzler Karl Nahammer. Ein Grund dafür sind die schlechten Umfragezahlen. Der Kanzler hält die Diskussionen um seine Versetzung für “eine klare mediale Diskussion über die mediale Pattsituation”.

Schlechte Umfragewerte, schlechte Witze, Unmut über die Energie- und Inflationskrise, Korruptionsvorwürfe und ein beschleunigtes Ende der Quarantäne – die Regierung steckt in einer tiefen Krise. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hat seinen Sommerurlaub mit seiner Familie abgesagt und versucht, durch Bundesländerreisen sein Image zu retten.

Spekulationen um die Ablösesumme

Unterdessen tauchten in verschiedenen Medien Spekulationen über die Möglichkeit auf, Nahamer zu ersetzen. Das Interessante daran: Die Gerüchte müssen von der ÖVP selbst stammen. Doch auch von Seiten der ÖVP verdichten sich die Hinweise: Nhammer kämpfe um sein Amt, berichtet sie.BasicAm Wochenende wird in der Analyse der aktuelle Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) als möglicher Nachfolger von Nehammer gehandelt.

„Klare“ Warnzeichen

Der „normale“ Journalist Hans Rauscher sieht in einem PULS 24-Interview „klare“ Warnsignale für Hammer, auch wenn er nicht von einer unmittelbar bevorstehenden Ablösung ausgeht. In der ÖVP gibt es Gerüchte und die Großen und Funktionäre schauen auf die Umfragen, so der Politikexperte. Dort macht die ÖVP derzeit 22 Prozent aus, der Beirat selbst 19. Deshalb wollten Sie diskutieren, aber ohne eine Lösung oder einen Kandidaten. Ein wichtiges Indiz dafür, dass Nhammer auf dem Kanzlerstuhl keineswegs sicher war, war, dass seine Unterstützerin, die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, das Kanzleramt um die Führung bat. Wenn der Kopf und verlangt. K. Maher wechselt dann die Spur, es gibt “deutliche” Warnschilder.

Rauscher sieht „klare“ Warnzeichen für Nihammer

Montag stellte auch die BoulevardzeitungheuteZu seinem engsten Kreis gehören mittlerweile nur noch der Pressesprecher Daniel Kossack und seine Frau Katarina (…) der Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Daniela Vázekas“, die dort über die Kanzlerin geschrieben steht und als „hochrangige Mitarbeiterin der Bundeskanzlerin“ zitiert wird ÖVP“, der darüber empört ist, dass er kaum noch jemand in der Partei an Nahamer heranreichen konnte.

Vor allem in Tirol, wo im Herbst gewählt wird, aber auch in Niederösterreich, Kärnten und Salzburg, wo im nächsten Jahr Wahlen anstehen, sollen die Landesparteien wegen schlechter Wahlergebnisse nervös sein.

Edtstadler als Kandidat?

Neben Magnus Brunner nannte die Gratiszeitung auch Verfassungsministerin Caroline Edstadler (ÖVP) als mögliche Nachfolgerin. Der Artikel besagt, dass auch Martin Kocher ein Kandidat sein könnte. Koscher ist kein Mitglied der ÖVP. Eine weitere Möglichkeit dürfte die ÖVP in Wirtschaftskammerpräsident Harald Maher sehen.

Fraglich ist allerdings, ob die türkis-grüne Regierung einen weiteren Kanzlerwechsel – nach Sebastian Kurz, Alexander Schallenberg und Nehamer – politisch ohne Neuwahlen überstehen wird.

Nehamer über Transfergerüchte: „Klare Mediendebatte über Sommerstagnation“

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) sieht mehrere Medienberichte über angebliche interne parteiische Diskussionen um seinen Transfer als “klare Mediendebatte des Sommers”. Die Regierung arbeitet daran, ernsthafte Probleme mit der Energiekrise und der Inflation zu lösen. „Dafür widme ich mich mit 100 Prozent meiner Energie“, sagte Nahamer in einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung zur Energiekrise am Montagabend.

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