Bundesgesundheitsminister: Lauterbach hat Coronavirus

Stand: 05.08.2022 01:42 Uhr

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Nach Angaben des Ministeriums des SPD-Politikers hatte er nur leichte Symptome und seinen Dienst zeitweise abseits der örtlichen Isolation wahrgenommen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Sein Ministerium teilte am frühen Morgen mit, dass Tests bei einem 59-jährigen Mann am Abend positiv ausgefallen seien. Ihm gehe es gut, er habe nur leichte Symptome und verrichte vorübergehend seinen offiziellen Job der Isolation zu Hause.

Nach Angaben seines Ministeriums wurde Lauterbach viermal geimpft. „Dies weist darauf hin, dass bei einer hoch ansteckenden Omicron-Variante eine Ansteckung auch bei äußerster Vorsicht nicht vollständig ausgeschlossen werden kann“, schreibt das Ministerium. Daher appelliert die Ministerin nochmals an alle, besonnen zu handeln und für einen ausreichenden Impfschutz zu sorgen, damit Infektionen und schweren Zyklen möglichst vorgebeugt werden kann.

Lauterbach hat gerade ein neues Schutzkonzept eingeführt

Lauterbach (SPD) warnt immer wieder vor dem Coronavirus und potenziell hoch ansteckenden Varianten, die noch auftreten können. Am Mittwoch stellten Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann (FDP) ein neues Konzept vor, um Deutschland gegen eine mögliche Corona-Herbstwelle zu wappnen. Der Fokus liegt auf dem Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken.

FFP2-Maskenpflichten müssen weiterhin bundesweit in Fernzügen und Flugzeugen gelten, ebenso neue Masken- und Testpflichten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Länder müssen selbst entscheiden, ob sie auch in öffentlich zugänglichen Innenbereichen wie Supermärkten Masken brauchen. An Schulen gilt eine Maskenpflicht nur, wenn der direkte Unterricht gefährdet ist – und dann erst ab der fünften Klasse.

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