BILLA fordert verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung | REWE International AG, 22. Juni 2022

Wr. Flughafen Neudorf (OTS)

  • Eine rechtsverbindliche Kennzeichnung der Tierhaltung sollte von vornherein bei allen Marktteilnehmern sowie bei Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung und nicht nur beim Lebensmittelhandel angewendet werden, um eine ähnliche Wirkung zu erzielen
  • Es besteht Bedarf an standardisierten Kennzeichnungen, die für Kunden leicht verständlich sind
  • Die Kennzeichnung muss für alle Tierarten und Produktgruppen gelten – dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirten und allen Erzeugern
  • BILLA spielt bereits eine führende Rolle bei der Kennzeichnung von 100 % Frischfleisch aus Österreich und Ja! natürlich oder “tiergerecht”

BILLA engagiert sich seit Jahren für die Förderung der heimischen Landwirtschaft und die Verbesserung der Tierhaltungsstandards in der gesamten Branche. Im aktuellen Streit um die Tierhaltungskennzeichnung bekennt sich BILLA klar zu mehr Transparenz im Tierschutz und fordert im Interesse aller Kunden rechtsverbindliche Tierhaltungskennzeichnungen, die einer sachlich gerechtfertigten Systematik folgen müssen.

Marcel Harraszetti, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG, erklärt: “Tierschutz ist gesamtgesellschaftlich wichtig und erfordert einen Systemwechsel. Die Positionskennzeichnung ist dafür ein wesentlicher Schritt. Dadurch wird sie angesichts der Rahmenbedingungen für den Verbraucher nachvollziehbar und transparent Tier gehalten wurde und wir unsere Kunden bei der Kaufentscheidung unterstützen können Bewusst im Regal Neben dem Lebensmittelhandel und der Landwirtschaft als Unternehmen sind auch Manufakturen, Gastronomie und Gemeinschaftsrestaurants gefragt Es liegt auch an der Politik, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“

Folgende Kriterien sind für die Kennzeichnung der Tierhaltung als wirksame Maßnahme in Bezug auf das Tierwohl wichtig: Kennzeichnungen müssen von Anfang an für alle Vertriebswege und alle Marktteilnehmer gelten, was neben dem Lebensmittelhandel insbesondere auch Gastronomie und Gruppen umfasst Gastronomie, Mehr als die Hälfte des Fleisches wird in Österreich vermarktet. Zudem müssen Zuchtlabels für alle Nutztierarten entlang der Wertschöpfungskette gelten und alle Produktgruppen umfassen, also nicht nur für Frischfleisch, sondern auch für Eier, Milch, Wurst und andere verarbeitete Produkte gelten. Haraszti fügt hinzu: “Es ist an der Zeit, diese wichtige Entwicklung voranzutreiben. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Rolle als Lebensmitteleinzelhändler, aber der Lebensmittelhandel allein kann diesen Wandel nicht bewirken – ein gesamtgesellschaftliches Problem erfordert eine gemeinsame Lösung.” Das funktioniert nur in enger Abstimmung und Bereitschaft aller Beteiligten.

BILLA ist ein führender Produzent von 100 Prozent Frischfleisch aus Österreich sowie die Initiative „Fair zum Tier“ und der Bio-Pionier Ja! Natürlich

Seit mehr als zwei Jahren können sich BILLA-Kunden darauf verlassen, dass sie 100 Prozent Frischfleisch aus Österreich beziehen, darunter Schwein, Rind, Geflügel sowie Pute. Dieser Erfolg hängt von der sehr guten Zusammenarbeit mit den Bauern vor Ort ab. Mit Bio-Eigenmarke Ja! Natürlich sind mit dem Label „Fair to the Animal“ bereits grundlegende Standards gesetzt und ein klares Bekenntnis zu mehr Tierschutz vorhanden. Die Initiative „Fair zum Tier“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch den künftig größten Tierschutzverein Österreichs die Lebensbedingungen und die heimische Tierhaltung zu verbessern, einen Systemwechsel einzuleiten und Standards weit über dem aktuellen gesetzlichen Niveau zu setzen.

Ab Oktober wird bei BILLA und BILLA PLUS Frischfleisch aus Tierschutzprogrammen angeboten

Bereits im Herbst folgt folgender Meilenstein und weiterer Ausbau der Tierhaltung: Ab Oktober 2022 wird das bei BILLA und BILLA PLUS servierte Frischfleisch sukzessive auf Fleisch aus den Tierwohlprogrammen von Fair zum Tier und Ja! Natürlich geändert. Dazu wird das „Fair to Animals“-Programm stark ausgebaut und damit gleichzeitig das Tierwohl und die regionale Herkunft gefördert.

Fragen und Kontakt:

RO International AG
mag. Paul Pottschacher
Unternehmenssprecher
+43 2236600 5267
s@Rewe-group.at

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