Beachvolleyball: ÖVV-Teams erreichen die Zwischenrunde in Wien

Martin Irmakura/Moritz Prestus und Robin Seidl/Philip Waller feierten in einem mit 2.800 Zuschauern restlos ausverkauften Stadion einen klaren Sieg über die Tschechen, die nicht mit ihren besten Spielern nach Wien gekommen waren und am Donnerstag gegen die Niederlande um den Sieg kämpfen werden der Satz. Und der damit einhergehende direkte Einzug ins Halbfinale.

Ermacora/Pristauz hatten im ersten Duell gegen Vaclav Persek/Matias Dzavoronok einige Probleme. Sie verloren den Auftaktsatz, gewannen aber am Ende nach einem harten Kampf mit 2:1 (20:22, 21:14, 15:13). “Es war ein enges Spiel, aber wir sind cool geblieben. Wir haben uns zurückgekämpft und den Glauben nicht verloren, dass wir gewinnen können. Es hat ein bisschen gedauert, aber am Ende haben wir unser Spiel gefunden”, sagte Irmakura.

Seidl/Waller begeistert das Publikum

Allerdings sorgten die jungen Tamas Semerad/Jakub Sepka für einige Probleme bei Seidl/Waller. Das österreichische Spitzenduo begeisterte das Publikum – am zweiten Turniertag waren es mehr als 4.000 Besucher – mit einem souveränen 2:0 (21:12, 21:12).

„Rob und Phil haben das wirklich gut gemacht“, sagte Irmakura. Und auch mit dem Titel war Seidel zufrieden. “Wir haben von Anfang an Druck gemacht und sie überhaupt nicht ins Match gelassen. Wir haben nichts ausgelassen und die Atmosphäre genossen”, sagte der Kärntner nach dem Sieg, der am Ende offen gefeiert wurde.

Gegen die Niederländer zum Gruppensieg

Mit Holland wartet nun ein härterer Kampf im Duell um den Gruppensieg. Die Niederlande um Ex-Weltmeister Alexander Breuer/Robert Müsen schlugen Estland im Parallelspiel souverän mit 2:0.

“Du bist gut, das wissen wir. Es wird ein anderes Spiel und wir müssen pressen und dann Chancen haben. Mit dem Publikum im Rücken kannst du den Favoriten schlagen. Ermacora lebt auch von den Chancen.” , beide Teams, aber es ist offen.”

ÖVV-Frauen vermeiden vorzeitigen Ausstieg

Verlieren sie das Spiel gegen die Niederländer, müssen die Österreicher die Mittelrunde überstehen, um das Halbfinale zu erreichen. Dabei treffen die Frauen des Österreichischen Volleyball-Verbandes (ÖVV) nach der Niederlage und dem Sieg am Donnerstag auch auf die Niederlande.

Für die Österreicher lief es gegen die Tschechen nach dem Auftaktspiel 1:2 gegen Italien besser. Dorina und Ronja Klinger gewannen zunächst gegen Michala Frank/Michaela Brinkova nach einem harten Kampf und retteten Matchbälle mit 2:1 (19:21, 29:27, 15:7). Anschließend gingen Katharina Schutzenhofer/Lena Plesiochnig in der Mittagshitze gegen Martina Williams/Anna Pospisilova mit einem glatten 2:0 (21:14, 21:8) in Führung.

Die Österreicher besiegen die Tschechen

Beim Beachvolleyball-Nationscup in Wien nimmt Österreich an der Mittelrunde des Damenwettbewerbs teil. Am Mittwoch schlug das Gastgeberland die Tschechische Republik.

„Wir haben einfach eine großartige Leistung gezeigt und wir haben es geschafft, es war einfach ein Traum“, sagte Plesiochnig über die Leistung von Sovereign. Auch Schutzenhofer war sehr zufrieden: „Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Wir haben 95 Prozent von dem gezeigt, was wir gemacht haben.“

Die Klinger-Schwestern sind da

Ein entscheidendes Goldset wie am Vortag gegen Italien blieb diesmal aus, weil die Klinger Sisters erfolgreich eingereicht hatten. “Wir wussten, wenn wir unser Spiel gespielt haben, war es vorbei und wir mussten es nicht noch einmal spielen. Ihr Sieg war natürlich eine große Erleichterung, und das war sehr wichtig für das Aussehen dieses Turniers”, betonte Plesiochnig Den Aufopferungskampf führt Ronja Klinger, die Anfang der Woche einen Magen-Darm-Infekt hatte.

Der klare Sieg über die Tschechen ist ein Segen nach den schwierigen Auseinandersetzungen vor der entscheidenden Gruppe gegen Italien. „Jetzt sind wir im Turnier, wir wissen, wie es läuft, es war intern viel entspannter. Ich glaube, man sieht, dass wir entspannter gespielt haben“, sagte Plesiochnig.

Gefolgt von den Niederlanden, die in der anderen Vierergruppe einen Sieg gegen Lettland und eine Niederlage gegen die Schweiz erzielten. „Ich hoffe, dass es so weitergeht und wir zwei Siege einfahren können. Wir sind mit beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Ich denke, es kann alles passieren“, sagte Schützenhofer.

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