Außerhalb der Quarantäne – Infizierte dürfen auch in niederösterreichischen Kliniken arbeiten

Bisher das Personal der staatlichen Kliniken in Niederösterreich. Der Eigentümer, das untere Bundesgesundheitsamt Österreichs, teilte mit, dass fast 22.000 Krankenhausangestellte ihre Arbeit „darf“, auch wenn sie positiv auf Sars-CoV-2 getestet und nicht an Covid-19 erkrankt seien, sofern „einige Hygieneauflagen eingehalten werden“. . Niederösterreich mit dabei Nach Salzburg das zweite Bundesland, in dem SARS-CoV-2-Positive ohne Symptome in Krankenhäusern arbeiten können. Für knapp 5.200 Beschäftigte der Pflege- und Betreuungseinrichtungen des Landes liegt die entsprechende Regelung noch nicht vor, sie haben laut Landesgesundheitsamt aber keinen medizinischen Hintergrund. Es wird heute oder morgen veröffentlicht.

An der Erstellung des Hygienekonzepts war der Gesamtbetriebsrat Gottfried Urlaub beteiligt: ​​„Ich kann uns nicht versichern, dass die Arbeit mit Sars-CoV-2 völlig in Ordnung ist“, sagt Urlaub im Gespräch mit der „Wiener Zeitung“. Er ist unsicher, ob der Schutz von Bewohnern und Personal in baulich beengten Pflegeeinrichtungen gewährleistet werden kann. Bei 20 bis 25 Infizierten im April, die laut Betriebsratsumfrage bis dahin berufstätig gewesen wären, stellt sich für den Feiertag auch die Frage, warum die Debatte über dieses „Emotionsthema“ geführt wird.

Personalmangel im Frühjahr

Tatsächlich mussten Operationen im Frühjahr urlaubsbedingt verschoben werden. Tatsächlich waren am 1. April 1.310 der rund 22.000 Klinikmitarbeiter wegen einer bestätigten Coronavirus-Infektion oder als Kontaktperson arbeitsunfähig, 352 von rund 5.200 Menschen besuchten Pflegeeinrichtungen. Diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt keine Symptome hatten, machten nicht einmal ein Promille der gesamten Belegschaft aus.

So sei es im Urlaub wichtig, „dass keine Gefahr für die Mitarbeiter und damit auch für die älteren Menschen besteht“. Die Mitarbeiter müssen ihre Masken alle drei Stunden sicher abnehmen können und sie müssen auch essen können. „Das muss noch in Einrichtungen vor Ort geklärt werden“, denn: „Es wäre schlimmer, wenn wir wieder im Einsatz wären, wir brauchen auch das Personal, um den Betrieb am Laufen zu halten.“ Wir müssen vorsichtiger agieren, sonst drohen Leistungseinschränkungen.“ „Im Frühjahr musste Operations aufgrund von Personalmangel verschoben werden.

Die Regel gilt für alle

„Natürlich soll das Bundesgesetz auch in Niederösterreich in Kliniken umgesetzt werden“, erklärt die Landesbehörde, warum es so viel Lärm um die wenigen zusätzlichen asymptomatischen Mitarbeiter gibt. Da es aber „besonders schutzwürdige Bereiche“ gebe, gebe es besondere Auflagen: In geschlossenen Räumen müsse, wenn der Kontakt zu anderen nicht ausgeschlossen werden könne, durchgehend eine Maske getragen werden; Auch im Freien, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern nicht möglich ist. In immunsupprimierten Bereichen wie der Onkologie, beim Umgang mit Transplantationspatienten, auf Intensivstationen, aber auch in der Neonatologie dürfe Sars-CoV-2-positives Personal nicht eingesetzt werden: „Hier sind die Einsatzmöglichkeiten Anderer möglich.“

Symptome sollten sowieso nicht funktionieren, solange kein negatives PCR-Testergebnis vorliegt. „Eines muss auch klar gesagt werden: Wenn unsere Mitarbeiter krank sind, sollen sie auf jeden Fall zu Hause bleiben und sich erholen“, heißt es beim Landesgesundheitsamt.

Aktuell sind übrigens weniger mit Covid-19 zu Hause, 390 in Kliniken und 33 in Pflege. Vor einer Woche war – vielleicht bedingt durch den Verlauf der Pandemie – beim 455 und beim 88 noch etwas mehr drin.

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