Amstetten und der LASK werden Partner

In Amstetten herrscht Aufbruchstimmung. Mit dem neuen Management und dem neuen Vereinswappen muss er auf ein höheres Niveau aufsteigen. Der erste Schritt ist die Partnerschaft mit dem LASK. Nachdem sich die Juniors Oberoistrich als zweite Mannschaft aus Linz ins Mittelfeld der Regionalliga zurückgezogen haben, ist Mästweirtler nun der neue Zweig der 2. Liga und wird in Zukunft in Sachen Sport und Vereinsentwicklung eng zusammenarbeiten.

“Wir haben jetzt vier Jahre Profifußball hinter uns und haben viel gelernt. Jetzt geht es darum, in allen Bereichen den nächsten Schritt zu gehen, und der LASK ist ein Verein, von dem man viel lernen kann”, sagte Amstettens Sportlicher Leiter Harald Vetter, freut sich auf den neuen Partner. Teil der Talentförderung ist beispielsweise die Auslagerung nach Amstetten, sodass die besten Nachwuchskräfte des Bundesligisten weiterhin Spielzeit und Erfahrung in der zweiten Liga sammeln können. Einerseits auf Leihbasis, aber auch als Mitspieler, der auch außerhalb des Transferfensters zum LASK zurückkehren kann.

Die „perfekte Bühne“ für LASK-Talente

„Uns war klar, dass wir mit dem Rückzug unserer Nachwuchsmannschaft die sportliche Lücke zwischen der Profimannschaft und dem Stützpunkt schließen müssen und die ersten Gespräche waren bereits sehr positiv.“ Amstetten ist die ideale Bühne für die weitere Entwicklung unsere jungen Spieler“, bestätigt Ralf Mohr, der als Technischer Direktor des LASK Cooperat begann.

JEBA / Manfred Benders Foto

Dominik Weixelbraun (l.) spielt derzeit mit der U19 die EM in der Slowakei, dann verstärkt er Amstettens Offensive.

Mit Sebastian Kapsamer und Dominic Wexelbrown sind bereits zwei U19-Nationalspieler nah herangekommen. Beide waren bereits in der vergangenen Saison bei den Juniors Oberstrich in der 2. Liga aktiv. Trainer Jochen Wallmann überzeugte Muhr mit seinem mathematischen Konzept. Er glaubt, Amstetten zu einem “professionellen Sprungbrett” für junge Spieler machen zu können. Talente aus der Region haben Vorrang.

„Unser Motto lautet nicht nur ‚Wir für das Mostviertel‘, sondern auch ‚Über Amstetten in die Bundesliga‘. Daran arbeiten wir jeden Tag und hoffen, dem mittel- bis langfristig gerecht zu werden“, so Fahlmann.

Angriffspläne für Fans und Stadion

Mit der Ernennung von Christophe Brunner zum Clubdirektor weht auch auf offizieller Ebene frischer Wind. Der Ex-Manager des SKN St. Pölten ist nach längerer Pause wieder im Fußballgeschäft und wird sich in Amstetten unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring einsetzen.

„Mir ist es besonders wichtig, den Bezug zur Realität nicht zu verlieren und trotzdem sehend zu denken“, sagte Brunor in seinem Vortrag. Letzteres ist wichtig mit Blick auf Ertel Glass, der es in den nächsten Jahren Schritt für Schritt auf das Niveau der Bundesliga bringen will. Ersteres vor allem mit dem großen Ziel, wieder mehr Fans in die Heimspiele zu bekommen. „Umstetten hat großes Potenzial und ist ein idealer Standort, um zwischen St. Pölten und Linz einen attraktiven Titel im Profifußball zu etablieren.“

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