Alle Affenpockenfälle in Österreich teilen sich

Aktuell gibt es in Österreich 132 Fälle von Affenpocken. Das Gesundheitsministerium legt nun den gemeinsamen Nenner aller Fälle offen.

Der Affenpockenvirus-Impfstoff ist derzeit auf dem Weltmarkt selten, aber Österreich erwartet noch diese Woche eine zweite Lieferung von 2.000 Dosen. 2300 Impfstoffdosen Genos Über einen europäischen Gemeinschaftseinkauf wurde es bereits in die Alpenrepublik geliefert. Gemäss Empfehlung des Nationalen Impfausschusses (NIG) können Personen mit direktem Kontakt zu Betroffenen und Personal in spezialisierten Labors geimpft werden. Es hat bereits begonnen.

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Seit Mai besteht eine Meldepflicht, Kontaktpersonen zu gemeldeten Fällen werden registriert. Gleichzeitig verstärkt das Gesundheitsministerium die Informationen zu Risikogruppen – das sind vor allem Menschen mit häufig wechselnden Sexualkontakten. Aktuell sind 132 Menschen in Österreich an Affenpocken erkrankt. Relativ niedrig im internationalen Vergleich.

Und das Gesundheitsministerium enthüllte am Mittwoch in einer Fernsehsendung die Einzelheiten der lokalen Fälle: „Wir wissen, dass derzeit nur Männer in Österreich mit Affenpocken infiziert sind“Der Minister schreibt Johann Rauch (Grüne Farbe).

Laut Weltgesundheitsorganisation sind vor allem – aber nicht ausschließlich – Männer betroffen, die Sex mit Männern haben. Aber Rauch stellte klar: „Wir müssen auf jeden Fall aktiv gegen die Stigmatisierung schwuler Männer vorgehen, denn das Virus diskriminiert nicht aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung.“

Rauchs Aufruf an beschäftigte Männer

Stattdessen müsse der Fokus auf Aufklärung liegen, und die Betroffenen müssten Schulter an Schulter stehen und gemeinsam die Ausbreitung des Virus verhindern. „Wir stehen in gutem direkten Kontakt mit der LGBTIQ+-Community und tun alles, um das Bewusstsein für die Gefahr von Affenpocken zu schärfen.“

„Männer, die häufig den männlichen Sexualpartner wechseln, bitte ich um besondere Vorsicht! Informieren Sie sich, wie Sie sich vor Affenpocken schützen können und teilen Sie dies auch Ihrem Bekanntenkreis mit.“appelliert an den Minister.

„Mit dem vorhandenen Impfstoff können wir derzeit diejenigen impfen, die durch den direkten Kontakt mit dem Virus besonders gefährdet sind. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, bald mehr Impfstoff in Österreich zur Verfügung zu haben.“

Wenn Symptome auftreten, empfehlen die Gesundheitsbehörden, dass Sie sich zur weiteren Abklärung so schnell wie möglich an Ihren Dermatologen oder Arzt wenden. Hierfür steht auch das Gesundheitstelefon 1450 zur Verfügung.

Nav-Konto RCp Zeit04.08.2022, 21:00| Gesetz: 04.08.2022, 21:00

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