AKNÖ-Wieser nach Gespräch mit EVN: Keine Stromausfälle bis Ende März

Die Bundesregierung sollte ernsthaft darauf drängen, EU Merit Orders zu beenden und die Energiepreise zu deckeln

Flughafen St. Pölten (OTS) „Die Menschen im Land befürchten zu Recht einen Winter, in dem sie sich keine Heizung leisten können, aber die Bundesregierung hat bisher wenig bis gar nichts dagegen unternommen.“ „Deshalb haben wir die Sache selbst in die Hand genommen und in Gesprächen mit dem EVN Vorstand eine Abfederung der Verbraucher erreichen können. So wird zum Beispiel kein Haushalt ab Dezember Strom, Gas, Nah- und Nahwärme abstellen 1. März 2022 bis mindestens 31. März 2023.“

Weitere wichtige Vereinbarungen dieses Gipfeltreffens mit dem Vorstand der EVN sind:

O EVN kommuniziert aktiv mit Kunden, die sich noch nicht für einen der EVN Rabatte im EVN Kundenportal registriert haben. Auch bei einem Produkt mit 12-monatiger Preisgarantie wird ein Tarifwechsel angeboten. Damit sparen „treue“ EVN Kunden bis zu 17 %. Darüber hinaus wird die EVN ab September 2022 auch die 11 Cent „Stromrabatt Niederösterreich“ direkt über das Online-Portal abwickeln.

Q. Die Möglichkeit, die aktualisierten Zählerstände täglich bekannt zu geben, wurde ebenfalls sichergestellt. Damit wird sichergestellt, dass jedem EVN Verbraucher bis zum letzten Tag noch der alte, günstigere Tarif auf der Jahresrechnung berechnet wird.

Darüber hinaus wird die EVN einen 3 Mio. € Sozialfonds einrichten, der Sozialpolster für „energiearme Familien“ für Strom, Gas und Fernwärme unterstützt.

“Diese Verhandlungserfolge mit dem Energieversorger EVN waren für die Kunden sehr wichtig. Sie tragen dazu bei, die Auswirkungen der schlimmsten Energiekrise, die wir je erlebt haben, abzumildern”, sagt Wieser, der auch auf den Energiebonus der AK Niederösterreich verweist, deren AKP unterstützt gefährdete Familien finanziell (

Wieser lässt die Bundesregierung nicht aus der Pflicht, die sie nicht nur ankündigen, sondern endlich auch gegen stark steigende Energiepreise vorgehen sollte.

„Darüber hinaus sollte sich die Bundesregierung stärker dafür einsetzen, das sogenannte Prinzip der ‚Berechtigungsordnung‘ im Strommarkt europaweit auszusetzen, denn dieses Prinzip erlaubt es Energiekonzernen, massive Übergewinne zu Lasten ihrer Kunden zu erwirtschaften.

Zudem muss die Bundesregierung die versprochene Strompreisobergrenze endlich umsetzen. Und jetzt, weil die Preise schon hoch sind. Und das nicht nur für Energie, sondern in fast allen Lebensbereichen. Die Rechtmäßigkeit dieser Preiserhöhungen ist zu prüfen. Leider kam der Verdacht auf, dass an der Quelle von Verbund und OMV & Co. Aber auch andere Sektoren außerhalb der Energiewirtschaft häufen hier „Übergewinne“ an, die nicht allein auf die durch den Ukrainekrieg verursachten Energiepreissteigerungen zurückzuführen sind. Diese verlagert sich von Lebensmittel, Gastronomie und Dienstleistungen hin zu Vermietungen“, so das Fazit des AK-Vorsitzenden Niederösterreich und des OGB-Vorsitzenden Niederösterreich.

Fragen und Kontakt:

AK Niederösterreich, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit:
mag. Jared Millman
Jared Millman@aknoe.at
066488172459

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