Ab September – Was bedeutet die EVN Preiserhöhung für Kunden

Was seit Monaten vermutet wird, steht seit heute fest: Ab dem 1. September werden Strom- und Gaspreise teurer. Die EVN bevorzugt wie Wien Energie eine Preisanpassung zum 1. Jänner 2023. Warum? Wen betrifft das? Wie kann man trotzdem sparen? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen finden Sie hier:

  • Warum steigen die Preise?

Die EVN begründet die Preisanpassung mit der Entwicklung auf den internationalen Strom- und Gasgroßhandelsmärkten und dem Anstieg der damit verbundenen Kennziffern. “Es erfordert eine Anpassung der Strom- und Gaspreise”, sagt der Energieversorger des Landes. Laut Energieallianz Austria, zu der EVN, Wien Energie und Burgenland Energie gehören, stieg der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) innerhalb eines Jahres um 247 Prozent und der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) um 323 Prozent.

  • Wer ist von der Preisanpassung betroffen?

Betroffen sind alle Haushalte mit Classic-Tarif (“Optima”). Hierüber werden Sie innerhalb der nächsten zwei Wochen in einem Schreiben informiert. Dieser Tag wurde von der EVN gepostet. Insgesamt entspricht dies etwa der Hälfte der Kunden der EVN bei Strom und 40 Prozent bei Gas.

Nicht betroffen sind alle Niederösterreicher mit „Garant“-Tarifen mit zweijähriger Preisgarantie und „Flex“-Tarifen mit einjähriger Preisgarantie. „Das ist derzeit die beste Entscheidung, die man treffen kann“, rät EVN Sprecher Stefan Zak. Familien, die sich für den flexiblen Tarif entscheiden, sind ebenfalls nicht betroffen. Es wird sowieso Monat für Monat geändert. Aber für sie ist die Situation gerade besonders schlimm. In den vergangenen Wochen bewegten sich die Kurse nur in eine Richtung: nach oben.

  • Wie verändern sich die Kosten?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Der genaue Betrag wird dem Kunden schriftlich mitgeteilt. Die EVN beantwortet die Frage jedoch mit Beispielen:

– Für einen Haushaltskunden, dessen Jahresstromverbrauch – je nach Familiengröße – 2000 Kilowattstunden (kWh) oder 3.500 Kilowattstunden beträgt, bedeutet die Preisanpassung monatliche Mehrkosten von etwa 32 Euro bzw. etwa 57 Euro.

– Für Haushaltskunden mit einem jährlichen Gasverbrauch – je nach Familiengröße – von 8000 kWh oder 15.000 kWh bedeutet die Preisanpassung monatliche Mehrkosten von ca. 58 Euro bzw. ca. 108 Euro.

  • Können Kosten reduziert werden?

Ja, einerseits haben Bund und Länder Entlastungsmaßnahmen angekündigt. In Niederösterreich ist das ca Rabatt auf den Strompreis. Die EVN möchte auch Kunden erstatten, die dem Energieversorger helfen, seine Kosten zu senken. Dies kann an einer Änderung des Tarifs oder der Möglichkeit zur Umstellung auf die elektronische Rechnungsstellung liegen. Einzelheiten werden auch in einer Mitteilung der EVN erläutert, die in Kürze in den Haushalten eintreffen wird. Wer alle dort vorgeschlagenen Maßnahmen befolgt, kann laut EVN Sprecher Stefan Zach bis zu 17 Prozent Kosten einsparen.

  • Was tut die EVN dagegen?

Neben der Möglichkeit, einen Rabatt zu erhalten, hat der staatliche Energieversorger einen Härtefallfonds eingerichtet. Die Arbeiten sollen im September beginnen. Wer kann bekommen, was noch freigeschaltet ist. Details werden derzeit bearbeitet.

  • Wann ist in Zukunft mit Preisanpassungen zu rechnen?

Preisanpassungen basieren auf Lieferbedingungen, die dem Aufwärtstrend dieser Indikatoren transparent folgen. Die Preise in der EVN werden künftig zweimal jährlich zum 1. April und 1. Oktober angepasst. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Jahr sehr lang werden könnte. Durch eine zweite Anpassung pro Jahr können wir schneller reagieren und allfällige Rabatte schneller an unsere Kunden weitergeben“, sagt Zack.

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